Trekking-Vorbereitungsplan für Nepal
Trekking-Vorbereitungsplan für Nepal (12 Wochen)
Ziel
Optimal vorbereitet für ein Himalaya-Trekking (z. B. Projektreise, Everest Base Camp oder Annapurna Circuit) – körperlich, mental und organisatorisch.
12–8 Wochen vor der Reise
- Fitness aufbauen
Ausdauer (3–4-mal pro Woche)
- 45–60 Minuten Laufen
- Radfahren
- Schwimmen
- Treppensteigen
Ziel:
- Herz-Kreislauf stärken
- Lange Gehzeiten ohne starke Ermüdung bewältigen
Krafttraining (2–3-mal pro Woche)
Fokus auf:
- Kniebeugen
- Ausfallschritte
- Step-ups
- Wadenheben
- Planks
- Seitstütz
- Rückenübungen
Ziel:
Stabile Beine und kräftige Rumpfmuskulatur.
- Erste Wanderungen
Jedes Wochenende:
- 2–3 Stunden wandern
- leichter Rucksack (5–7 kg)
- Wanderschuhe einlaufen
- Ausrüstung kaufen
Jetzt bereits testen:
- Wanderschuhe
- Tagesrucksack
- Regenjacke
- Trekkingstöcke
- Funktionskleidung
8–4 Wochen vor der Reise
- Training steigern
Ausdauer
4 Trainingseinheiten pro Woche
- 60 Minuten Cardio
- Hügeltraining
- Treppenläufe
Krafttraining
Gewicht langsam erhöhen.
Zusätzlich:
- Balanceübungen
- Knie-Stabilisation
- Core-Training
- Lange Wanderungen
Einmal pro Woche:
- 4–6 Stunden
- 8–10 kg Rucksack
- Höhenmeter sammeln
Alles tragen, was später in Nepal genutzt wird.
- Mentale Vorbereitung
Darauf einstellen:
- einfache Unterkünfte
- kalte Nächte
- langsames Gehtempo
- wenig Komfort
Das Motto im Himalaya:
„Bistari, Bistari“ (Langsam, langsam).
4–2 Wochen vor der Reise
Intensivphase
Lange Wanderungen
- 5–7 Stunden
- mehrere Anstiege
- voller Trekkingrucksack
Schuhe prüfen
Keine Druckstellen.
Falls nötig:
- andere Socken
- Blasenpflaster testen
Ausrüstung vollständig packen
Checkliste:
- Funktionsunterwäsche
- Fleecejacke
- Daunenjacke
- Regenjacke
- Regenhose
- Mütze
- Handschuhe
- Buff/Halstuch
- Trekkinghosen
- Wandersocken
- Sonnenbrille
- Sonnencreme
Organisatorische Vorbereitung
Visum
- Online-Antrag vorbereiten
- Reisepass prüfen (mindestens 6 Monate gültig)
- Passbilder bereithalten
- Bargeld (EURO/USD) für das Visum mitnehmen
Permits
Mit der Trekking-Agentur Sherpa Reisen abstimmen:
- TIMS-Karte (je nach Route)
- Nationalpark-Permit
- Sondergenehmigungen
Reiseversicherung
Unbedingt prüfen:
- Trekking bis mindestens 6.000 m versichert
- Hubschrauber-Evakuierung enthalten
- Medizinischer Rücktransport
Impfungen
Rechtzeitig beim Arzt prüfen:
- Tetanus
- Diphtherie
- Hepatitis A
- Hepatitis B (je nach Reisedauer)
- Typhus (je nach Reiseart)
2 Wochen vor der Reise
Packliste kontrollieren
Bekleidung
- Funktionsshirts
- Thermounterwäsche
- Trekkinghose
- Fleece
- Daunenjacke
- Regenkleidung
- Mütze
- Handschuhe
Schuhe
- Wanderschuhe
- Hüttenschuhe oder Sandalen
Ausrüstung
- 30–40-Liter-Tagesrucksack
- Schlafsack (bis −15 °C)
- Trekkingstöcke
- Trinkflaschen
- Wasserfilter oder Reinigungstabletten
- Stirnlampe
- Powerbank
- Ladekabel
- Adapter
- Erste-Hilfe-Set
Hygiene
- Zahnbürste
- Feuchttücher
- Desinfektionsmittel
- Toilettenpapier
- Lippenpflege
- Sonnencreme (LSF 50)
Dokumente
- Reisepass
- Flugtickets
- Versicherung
- Notfallkontakte
- Bargeld
- Kreditkarte
Während des Trekkings
Höhenkrankheit vermeiden
Jeden Tag:
- 3–4 Liter Wasser trinken
- langsam gehen
- regelmäßig essen
- ausreichend schlafen
- Guide sofort über Beschwerden informieren
Warnzeichen:
- starke Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Schwindel
- Atemnot
Bei schweren Symptomen:
- nicht weiter aufsteigen
- absteigen
- medizinische Hilfe in Anspruch nehmen
Teehaus-Set
Für gemütliche Abende:
- Powerbank
- Stirnlampe
- Buch
- Kartenspiel
- Snacks
- Tee
- Ohrstöpsel
- Schlafmaske
Beste Reisezeit
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Jahreszeit |
Vorteile |
Nachteile |
|
Herbst (Ende September–November) |
Klare Sicht, stabiles Wetter |
Viele Trekker |
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Frühling (März–Mai) |
Rhododendrenblüte, angenehme Temperaturen |
Teilweise dunstig |
|
Winter (Dezember–Februar) |
Ruhige Wege, klare Sicht |
Sehr kalt, einige Pässe geschlossen |
|
Sommer/Monsoon (Juni–Anfang September) |
Weniger Besucher |
Regen, Schlamm, Blutegel |
Vorteile mit Trekking-Agentur
Eine erfahrene lokale Agentur kann die Organisation deutlich erleichtern. Zu den Vorteilen gehören:
- Schnelle Antwort/Bearbeitung
- Erfahrene, erste-hilfe-geschulte Guides
- Deutsch- und englischsprachige Betreuung
- Organisation von Inlandsflügen, Permits und Unterkünften
- Unterstützung bei Notfällen
- Bessere kulturelle Einblicke durch lokale Expertise
- Faire Beschäftigung und Bezahlung der Träger (Porter)
- Flüge nach Nepal
- Reiseversicherungen
Kurz- Checkliste vor dem Abflug
- Fitness aufgebaut
- Wanderschuhe eingelaufen
- Rucksack getestet
- Ausrüstung vollständig
- Reiseversicherung
- Visum vorbereitet
- Permits organisiert
- Flüge bestätigt
- Dokumente kopiert und digital gesichert
- Notfallkontakte hinterlegt