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Himalayacrafts Klangschalen Workshop & Liegekonzert in Bonn

Die zweiteilige Veranstaltung mit Musiktherapeut und Konzertmusiker Tobias Bülow  bietet im ersten Teil die Möglichkeit Spieltechniken und die Anwendungsmöglichkeiten von Klangschalen zu erfahren und deren heilsame Wirkung zu erleben. Die aus dem Himalaya stammenden Instrumente erfreuen sich großer Beliebtheit für Anwendungen im Bereich Frequenzheilung, Entspannung und Meditation.

Im zweiten Teil läd Tobias Bülow dazu ein, sich von den Klängen der Klangschalen, Gongs, der indischen Bansuri-Flöte und der Handpan in tiefe innere Welten voller Harmonie und Frieden führen zu lassen und die heilsame Kraft herzöffnender Klänge und tiefer Entspannung zu erfahren.

Die Veranstaltung bietet darüber hinaus die Möglichkeit hochwertige Klangschalen aus dem umfangreichen Sortiment des bonner Nepal-Ladens Himalaya Crafts direkt vor Ort auszuprobieren und käuflich zu erwerben.

Klangschalen Workshop: 17:00 – 18:30 Uhr

Liegekonzert / Klangreise: 19:00 – 20:00 Uhr

Einzeln buchbar jeweils 25,-€, oder beides in Kombination nur 40,-€
Bei Anmeldung bitte Veranstaltung nennen.

Ort: Saal der Johannes-Schule, 

Rehfuesstraße 38, 53115 Bonn

www.tobis-music.de/events, www.himalayacrafts.de

Nepal Live-Reportage und Info-Abend am 10.05.2026 um 18:00

Die Nepalhilfe Bonn und Fred Eversmann präsentieren: Nepal – Menschen, Kultur und Landschaften im Schatten der Achttausender 
Live-Reportage und Info-Abend
So., 10.05. um 18:00 Uhr, Christuskirche

Eine Reise zu den höchsten Bergen der Welt ganz ohne Anstrengung – Fred Eversmann nimmt uns mit auf eine Reisedurch Nepal, über die Hauptstadt Kathmandu und das Weltkulturerbe des Kathmandutals zu der Geburtsstätte desBuddha und schließlich bis hinauf  zu den höchsten Bergen in die Welt der Sherpa. Unterwegs begegnen wir heiligen Männern, einem Kaleidoskop unterschiedlicher Volksgruppen, geheimnisvollen Ritualen und höchster Handwerkskunst. Rund um den Vortrag gibt die Nepalhilfe Bonn Einblicke in ihre Projektarbeit und die aktuelle politische Entwicklung in Nepal.  Im Anschluss freuen wir uns auf einen regen Austausch bei einem Glas Wasser, Bier oder Wein.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Projektarbeit sind hoch willkommen.

www.nepalhilfe-bonn.com

Videolink: https://youtu.be/6CE-9tzXfbw

Spirituelle Trekkingreise durch Nepals heilige Seen

Spirituelle Trekkingreise durch Nepals heilige Seen

Mit Namgel Sherpa & Sherpa Reisen

Nepal ist nicht nur ein Land der höchsten Berge der Welt, sondern auch ein Ort tief verwurzelter Spiritualität. Diese außergewöhnliche Trekkingreise mit Namgel Sherpa führte uns zu einigen der heiligsten Seen des Himalayas – Orte, an denen Natur und Glaube auf einzigartige Weise verschmelzen.

Die Reise zu den verborgenen Heiligtümern

Unsere Route umfasste vier der bedeutendsten heiligen Seen Nepals:

  • Gosainkunda (4380 m)
  • Damodar Kunda (4890 m)
  • Panch Pokhari (4100 m)
  • Dudh Kunda (4561 m)

Jeder dieser Orte besitzt eine eigene spirituelle Bedeutung und ist sowohl für Hindus als auch Buddhisten von großer Wichtigkeit.

Natur als Ausdruck des Göttlichen

Schon beim ersten Anblick von Gosainkunda wird klar, warum dieser See als heilig gilt. Umgeben von schroffen Gipfeln spiegelt das kristallklare Wasser die Stille der Berge wider. Der Legende nach wurde der See von Gott Shiva selbst erschaffen – ein Ort der Reinigung und Erneuerung.

Der Weg zum Damodar Kunda war besonders herausfordernd. In der abgelegenen Region Mustang gelegen, verlangt dieser Trek körperliche Ausdauer und mentale Stärke. Doch die Belohnung ist einzigartig: eine nahezu unberührte Landschaft, die eine tiefe, fast meditative Ruhe ausstrahlt.

Begegnungen und Spiritualität

Ein wesentlicher Teil der Reise waren die Begegnungen mit Einheimischen und Pilgern. Besonders bei Panch Pokhari konnten wir traditionelle Rituale beobachten, bei denen Gläubige Opfergaben darbrachten und im eiskalten Wasser badeten – ein Symbol für Reinigung und spirituelle Erneuerung.

Am Dudh Kunda, nahe der Everest-Region, erlebten wir eine besonders intensive Atmosphäre. Dieser „Milchsee“ gilt als Wohnort von Gott Shiva und zieht jedes Jahr zahlreiche Pilger an. Die Stille des Ortes, kombiniert mit der majestätischen Kulisse, hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Namgel Sherpa war weit mehr als nur ein Guide. Mit seinem tiefen Wissen über die Region, die Kultur und die spirituelle Bedeutung der Orte machte er diese Reise zu einer inneren Erfahrung. Seine Geschichten, seine Ruhe und seine Verbindung zur Natur halfen uns, die Reise nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu erleben.

Diese spirituelle Trekkingreise war mehr als ein Abenteuer – sie war eine Reise zu sich selbst. Die Kombination aus atemberaubender Natur, kultureller Tiefe und spiritueller Bedeutung macht diese Route einzigartig.

Wer bereit ist, die körperlichen Herausforderungen anzunehmen, wird mit Momenten belohnt, die weit über das Sichtbare hinausgehen. In den heiligen Seen Nepals wird spürbar: Hier trifft Natur tatsächlich auf das Göttliche.

NEPAL

Menschen, Kultur und Landschaften
im Schatten der Achttausender

Live-Reportage von Fred Eversmann

Vortragsinhalt

In seiner Reportage nimmt Fred Eversmann sein Publikum zunächst mit in die Hauptstadt Kathmandu sowie in die historischen Königsstädte der Umgebung. Buddhas Augen begleiten uns allgegenwärtig bei unseren Besuchen der kulturell und architektonisch bedeutsamen Traditionsstätten, von denen die UNESCO allein sieben zum Weltkulturerbe erhoben hat. Ein besonderes Augenmerk des Vortrags liegt in der Beobachtung der Menschen sowohl in ihren Alltagssituationen wie auch bei der Ausübung kultureller und religiöser Traditionen.

Bei einem Ausflug in die ländliche Umgebung der Mittelgebirge Ostnepals begegnen wir der Volksgruppe der Sherpa und bekommen dort einen Einblick in das dörfliche Leben fernab der Städte.

Zu guter Letzt darf natürlich der Blick auf die unvergleichliche Kulisse der legendären Bergriesen des Himalayas nicht fehlen. Auf einer Trekkingtour erklimmen wir Höhen von über 5.000 Metern und erkunden die Szenerie des Sagarmatha Nationalparks in der Umgebung des Mount Everest.

https://youtu.be/Na8DO1xgwr0

CMT Messe 2026- Halle 4 | Stand D38

Besuchen Sie uns auf der CMT Stuttgart!

Treffen Sie Sherpa Reisen vom 17.01.–25.01.2026 in Halle 4 | Stand D38 und lassen Sie sich persönlich zu Nepal- und Himalaya-Reisen beraten.

Nepal – Tibet – Bhutan – entdecken – Trekking, Kultur und Natur!

Lernen Sie die Kultur und Natur Nepals abseits üblicher Routen kennen. Entdecken Sie den in Nepal praktizierten Buddhismus. Tauchen Sie in eine faszinierende Kultur ein. Unterstützen Sie soziale Projekte in der Region Solukhumbu.

https://www.messe-stuttgart.de/cmt/ausstellung/unternehmen-produkte/ausstellerverzeichnis/#/exhibitor/531555

www.sherpa-reisen.de

Wir sind für Sie auf dem Weihnachtsmarkt in Bonn da

Liebe Freundinnen und Freunde von HimalayaCrafts, Sherpa Reisen & Nepalhilfe Bonn

die Weihnachtszeit rückt näher – und wir sind mit ganzem Herzen dabei: Ihr findet uns auf dem Weihnachtsmarkt am Bottlerplatz in Bonn, Stand Nr. 51. von 11-21:00 Uhr bis zum 23.12.2025. Kommt vorbei, stöbert durch unsere handgefertigten Geschenke und lasst euch von festlicher Atmosphäre und Kreativität verzaubern. Wir freuen uns auf euch!
Herzliche Grüße

Namaste

Outdoor – Bergkino „Blindsight“

Datum : 13.09.2025

ab 20.30 Uhr

Wo:
SV 1919 Sonsbeck e.V.
im Willy-Lemkens-Sportpark
Parkstr. 8
47665 Sonsbeck

Outdoor – Bergkino „Blindsight“

Vor der atemberaubenden Kulisse des Himalajas begleitet „Blindsight“ den spannenden Aufstieg von sechs tibetischen Teenagern auf den

7045 Meter hohen Lhakpa Ri, einem Nebengipfel des Mount Everest.

Diese Unternehmung erscheint umso unglaublicher, da die tibetischen Kinder blind sind und von einer blinden Lehrerin begleitet werden.

BLINDSIGHT ist ein intensiver, ungewöhnlicher Film über die Kraft von Freundschaft, Solidarität und Liebe. (104 Minuten; FSK: 6)

Freier Eintritt. Wir bitten um Spenden zugunsten der Aktion Solukhumbu Nepalhilfe e.V.

Bei schlechtem Wetter kann die Veranstaltung leider nicht stattfinden. Bitte beachtet hier unsere Informationen auf social media und Messengerdiensten.

Essen & Feste in Nepal

Eine Herzliche Einladung zum Teej Fest in Bonn

Termin 2025: 24. August

13:00-19:00

Reuterstr. 66, 53113 Bonn

Essen und Feste in Nepal 2025 – 2026

Nepal, das Land des Himalaya und der lebendigen Kulturen, ist ebenso berühmt für seine reichhaltige Küche wie für seine farbenfrohen Feste. Von dampfenden Momos bis hin zu den prächtigen Festen Dashain und Tihar bietet das Land ein Fest für die Sinne und zieht jedes Jahr Tausende von Reisenden an.

Wichtige nepalesische Feste in den Jahren 2025 und 2026

Nepal folgt dem Bikram-Sambat-Kalender, daher ändern sich die Festtage jedes Jahr. Hier sind die wichtigsten Feste für 2025–2026:

  • Dashain (Vijaya Dashami) – Das größte Fest
  • Termine 2025: 6. bis 15. Oktober
  • Termine 2026: 25. September bis 4. Oktober
  • Bedeutung: Feiert den Sieg der Göttin Durga über das Böse.
  • Traditionen, Familientreffen
  • Tieropfer (symbolisch in Städten, mittlerweile durch Alternativen ersetzt)
  • Drachensteigen und Kartenspiele
  • Passende Speisen: Lammcurry, Sel Roti und selbstgebrautes Raksi (Alkohol).

Tihar (Deepawali) – Lichterfest

Termine 2025: 1. bis 5. November & Termine 2026: 21. bis 25. Oktober

Rituale:

  1. Tag : Verehrung der Krähen (Boten des Todes)
  2. Tag : Ehrung der Hunde (Kukur Tihar) mit Girlanden
  3. Tag : Laxmi Puja (Göttin des Reichtums) – Häuser werden mit Öllampen beleuchtet
  4. Tag : Govardhan Puja (Verehrung der Ochsen)
  5. Tag : Bhai Tika (Schwestern segnen Brüder)
  6. Tag : Passende Speisen: Süßigkeiten wie Ladoo, Peda und Sel Roti.

 Holi (Fagu Purnima) – Fest der Farben

Datum 2025: 14. März & Datum 2026: 3. März

Feierlichkeiten:

  • Die Straßen explodieren mit farbigem Puder und Wasserballons.
  • Musik, Tanz und Bhang (mit Cannabis versetztes Getränk)
  • Passende Speisen: Gujiya (süße Teigtaschen) und Thandai (gewürzte Milch).

Buddha Jayanti – Buddhas Geburtstag

2026 Datum: 12. Mai, Wo gefeiert wird:

  • Lumbini (Geburtsort Buddhas)
  • Boudhanath Stupa (Kathmandu) 
  • Passende Speisen: Vegetarische Gerichte & Kheer (Reispudding).

Indra Jatra (Yenya) – Kathmandus Maskentanzfestival

2025 Datum: 12. bis 20. September & 2026 Datum: 1. bis 9. September

Höhepunkte:

  • Kumari (lebende Göttin) Prozession
  • Lakhe (Dämon) Tänze
  • Passende Speisen: Newari-Festmahl (Samay Baji, Bara und Yomari)

Teej (Frauenfest)

Termin 2025: 22. August & Termin 2026: 11. August

Traditionen:

  • Frauen fasten für Eheglück
  • Tanzen in roten Saris
  • Passende Speisen: Dar (Linsencurry) und besondere Süßigkeiten nach dem Fasten.

Die besten Orte, um Essen und Feste zu erleben

  • Kathmandu: Dashain, Tihar, Indra Jatra + Newari-Küche
  • Pokhara: Holi + Momo am Seeufer & Thakali Thali
  • Bhaktapur: Bisket Jatra (April) + Juju Dhau
  • Lumbini: Buddha Jayanti + vegetarische buddhistische Küche
  • Reisetipps für den Besuch von Festivals
  • Buchen Sie Hotels frühzeitig (Dashain & Tihar sind Hochsaison für Inlandsreisen).
  • Probieren Sie authentische Festessen in lokalen Haushalten (viele Familien heißen Gäste willkommen).
  • Respektieren Sie Rituale (unterbrechen Sie keine Gebete und berühren Sie keine Opfergaben).

Nepalesische Küche: ein geschmackvolles Abenteuer

Die nepalesische Küche ist eine köstliche Mischung aus tibetischen, indischen und einheimischen Einflüssen, die sich durch kräftige Gewürze, herzhafte Getreidesorten und einzigartige Kochtechniken auszeichnet.

  • Grundnahrungsmittel & Gerichte, die man probieren muss
  • Dal Bhat (das Nationalgericht)
  • Was es ist: Linsensuppe (Dal) mit gedämpftem Reis (Bhat), serviert mit Gemüsecurry, Pickles und manchmal Fleisch.
  • Warum probieren? Eine nahrhafte, ausgewogene Mahlzeit, die von den Einheimischen zweimal täglich gegessen wird.
  • Momo (nepalesische Teigtaschen)
  • Varianten:
  • Gedämpft/Jhol (Suppen-Momo)
  • Gebraten (Kothey Momo)
  • Füllungen mit Büffelfleisch, Hühnerfleisch oder Gemüse
  • Beste Orte zum Essen: Momo King in Kathmandu oder lokale Straßenstände.

 Newari-Küche (einheimisches Festmahl)

Unbedingt probieren:

  • Bara (Linsenpfannkuchen)
  • Yomari (süße Reisknödel)
  • Choila (gewürztes gegrilltes Büffelfleisch)
  • Wo probieren: Lokales Restaurant im Kathmandu-Tal.

Sel Roti (süße Reiskrapfen)

  • Festliche Spezialität: Wird während Tihar & Dashain zubereitet.
  • Geschmack: Außen knusprig, innen weich, mit einem Hauch von Kardamom.

Thukpa & Thenthuk (tibetische Nudelsuppen)

  • Perfekt für: Kaltes Himalaya-Wetter.
  • Am besten in: Pokhara & Mustang.

Gundruk & Sinki (fermentiertes Gemüse)

  • Einzigartiger Geschmack: Sauer, würzig und reich an Probiotika.
  • Serviert in: Suppen oder als Beilage.

Juju Dhau (König des Joghurts)

  • Herkunft: Bhaktapur
  • Geschmack: Cremig, süß und leicht fermentiert.

Festivals in der Himalaya-Region in Nepal und Tibet 2025 & 2026

Neben der Himalaya-Region werden auch zahlreiche weitere interessante Festivals gefeiert. Die Himalaya-Region Nepals ist nicht nur für ihre atemberaubenden Landschaften bekannt, sondern auch für ihre lebhaften Festivals, die tief in buddhistischen und hinduistischen Traditionen verwurzelt sind. In den Jahren 2025 und 2026 können Reisende einzigartige Feierlichkeiten erleben, die Spiritualität, Kultur und gemeinschaftliche Freude miteinander verbinden. Hier sind die wichtigsten Festivals, die Sie erleben sollten:

Mani Rimdu (Everest-Region – Tengboche-Kloster)

Termine 2025: 8. bis 10. November (Vollmond) & Termine 2026: 28. bis 30. Oktober

Höhepunkte:

  • Maskentänze (Chham) von Mönchen
  • Heilige Rituale für Segen und Schutz
  • Feuerzeremonien zur Abwehr des Bösen
  • Bester Ort, um es zu sehen: Tengboche-Kloster (Everest-Trekkingroute)

Tiji-Festival (Oberes Mustang – Lo Manthang)

Termine 2025: 23. bis 25. Mai & Termine 2026: 12. bis 14. Mai

  • Bedeutung: Feiert den Sieg des Guten über das Böse (basierend auf tibetisch-buddhistischer Überlieferung).

Höhepunkte:

  • Drei Tage lang farbenfrohe Maskentänze
  • Alte Gesänge und Trommelrituale
  • Seltene Gelegenheit, die gesperrte Region Mustang zu erkunden

Dumji-Festival (Sherpa- und Tamang-Gemeinden – Solu-Khumbu, Helambu)

Termine 2025: 10. bis 12. Juli & Termine 2026: 29. Juni bis 1. Juli

Feierlichkeiten:

  • Traditionelle Sherpa-Tänze und Festessen
  • Opfergaben an lokale Gottheiten für gute Ernten
  • Gemeinschaftstreffen mit selbstgebrautem Chhang (Gerstenbier)

Lhosar (tibetisches Neujahr – Himalaya-Regionen)

  • Tamang Lhosar (Sonam Lhosar)
  • Datum 2026: 12. Februar
  • Sherpa Lhosar (Gyalpo Lhosar)
  • Datum 2026: 12. Februar
  • Höhepunkte:
  • Familienfeste mit speziellem Brot (Khapsé)
  • Butterlampenopfer in Klöstern
  • Volkstänze und Pferderennen in Namche Bazaar

Saga Dawa (Mt. Kailash Festival – nahe der tibetischen Grenze)

2026 Datum: 1. Juni

  • Bedeutung: Markiert Buddhas Geburt, Erleuchtung und Parinirvana.
  • Rituale:
  • Hissen von Gebetsfahnen an hohen Pässen
  • Umrundung (Kora) heiliger Stätten
  • Almosen an Mönche

Yartung-Fest (Oberes Mustang & Dolpo)

2025 Termine: 20. bis 22. August & 2026 Termine: 9. bis 11. August

  • Ein einzigartiges Pferdefest:
  • Pferderennen und Bogenschießwettbewerbe
  • Lokaler Wein (Raksi) und Musik
  • Wird von nomadischen tibetischen Gemeinschaften gefeiert
  • Reisetipps für den Besuch von Festen
  • Erforderliche Genehmigungen: Für Upper Mustang & Dolpo sind spezielle Genehmigungen erforderlich.
  • Warme Kleidung: Die Nächte im Himalaya sind selbst im Sommer kalt.
  • Respektieren Sie lokale Bräuche: Fragen Sie vor dem Fotografieren von Ritualen um Erlaubnis.

Die Himalaya-Festivals in Nepal bieten einen seltenen Einblick in lebendige buddhistische Traditionen und die herzliche Gastfreundschaft der Berggemeinden. Ob Sie an den Maskentänzen von Tiji teilnehmen oder Lhosar mit Sherpa-Familien feiern, diese Veranstaltungen machen eine Himalaya-Reise unvergesslich.

Namgel Sherpa aus Bonn läuft den GHT in Etappen

Frühling 2025: Namgel Sherpa aus Bonn läuft den GHT in Etappen

Ein Highlight dieses Jahres: Namgel Sherpa, von Sherpa Reisen in Bonn, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Great Himalaya Trail (GHT) in Etappen zu bewältigen. Nach mehreren Jahren der Planung und Etappenwanderungen ist er im Frühjahr 2025 im Osten Nepal/Kanchenjunga angekommen. Sein Ziel ist es, zukünftig geführte Touren entlang einzelner Abschnitte anzubieten.

„Ich wollte mein Land wirklich durchqueren – nicht nur geografisch, sondern auch kulturell. Der GHT war mein Weg, Nepal neu zu sehen – abseits der Touristenpfade.“ – Namgel Sherpa

Für Namgel Sherpa ist das Leben eine Reise, und er geht selbst auf Entdeckungsreise.

Der Great Himalaya Trail: Eine der großen Trekking-Herausforderungen der Welt

Von Ost nach West durch Nepal – 1.700 Kilometer pure Himalaya-Magie. Der Great Himalaya Trail (GHT) ist kein gewöhnlicher Wanderweg. Er ist ein episches Abenteuer, das die gewaltigen Höhen und verborgenen Täler Nepals auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Wer sich dieser Route stellt, durchquert eines der spektakulärsten Gebirgssysteme der Welt – zu Fuß, Schritt für Schritt, Dorf für Dorf, Pass für Pass.

Was ist der Great Himalaya Trail?

Der GHT ist ein Netzwerk von Wanderwegen, das den gesamten Himalaya Nepals in Ost-West-Richtung durchquert – vom Kanchenjunga-Gebiet an der Grenze zu Sikkim bis zur Wildnis von Humla an der tibetischen Grenze. Es gibt zwei Hauptvarianten:

  • High Route (obere Route): ca. 1.700 km, 150 Tage, anspruchsvolle Hochgebirgspässe (5.000–6.100 m), abgelegen, alpin
  • Low Route (untere Route): ca. 1.500 km, 100 Tage, kulturell reiche Regionen, weniger extrem, durch Dörfer und Täler

Warum den GHT wandern?

  • Authentische Kulturen erleben – von den Sherpa-Regionen bis zu tibetisch geprägten Dörfern im Westen
  • Unglaubliche Vielfalt – tropische Wälder, alpine Hochtäler, Klöster, Wasserfälle, Gletscher, Teeplantagen
  • Weniger frequentiert als klassische Routen wie Everest Base Camp oder Annapurna Circuit
  • Grenzerfahrung – physisch wie mental: Schlafen bei -15 °C, tägliche Höhen von 4.000–5.500 m, tagelange Abgeschiedenheit

Reisen via Sherpa Reisen mit Namgel Sherpa

Sherpa Reisen organisiert Touren in Nepal, geführt von Namgel Sherpa (aufgewachsen im Khiraule-Dorf, mehr als 25 Jahre in Deutschland, zweimal jährlich in Nepal unterwegs) 

  • Angeboten werden zahlreiche klassische Trekking-Etappen, darunter z. B. Everest 3‑Pass‑Trek, Rolwaling‑Makalu‑Region, Annapurna‑Trekking, Makalu‑Barun & Dolpo‑Abschnitte 
  • Auf Wunsch kann auch ein individueller Mehrwochen-GHT-Abschnitt oder sogar fast die komplette Strecke organisiert werden. Anmeldung sollte mindestens sechs Monate vor Reisebeginn erfolgen, da technische Erfahrung und Fitness erforderlich sind 

Beispielübersicht

Option

Dauer

Strecke

Anforderungen

Oberer GHT komplett

ca. 150 Tage

~1.700 km, bis 6 146 m

Sehr gute Fitness, Hochgebirgserfahrung

Unterer GHT komplett

ca. 100 Tage

~1.500 km

Gute Kondition, moderate Anforderungen

Einzelne Teilabschnitte

z. B. 28 Tage

z. B. Makalu–Everest

Mittelschwere bis anspruchsvolle Trekking

Namgel Sherpa ist erfahrener Reiseleiter mit tiefen Wurzeln in Nepal und organisiert sowohl kulturelle Projekte‑ als auch Trekkingtouren und Expeditionen  mit nachhaltigem Fokus. 

Verschoben!: Sound Therapy Workshop in Bonn

Verschoben! Aus gesundheitlichen Gründen musste der Termin verschoben werden. NEUER TERMIN FOLGT! —

 

 

Workshopkurs Klangtherapie mit Kalyan Tamrakar – 3 Tage à 5 Stunden

Liebe Kunden, liebe Nepalfreunde,

wir freuen uns sehr, Euch zu einem besonderen Klangtherapie-Workshop einzuladen:

Datum: TERMIN FOLGT

Beginn: 14:00 – 19:00 Uhr

Dauer: 3 Tage à 5 Stunden

Ort: B9! Vital Fitness & Gesundheit, Adenauerallee 16, 53113 Bonn

Der Workshop wird geleitet von Kalyan Tamrakar – einem wahren Experten auf dem Gebiet der

Klangtherapie.

Kalyan ist anerkannter Lehrer/Meister für die Klangschalen – Klangtherapie und Produzent

hochwertiger Klangschalen und Gongs in Patan, Nepal, und war ehemaliger Präsident des

Nepal Kunstwerk Verbands. Sein umfassendes Wissen über die traditionelle Herstellung und

Anwendung nepalesischer Klanginstrumente macht diesen Kurs zu einer einzigartigen Erfahrung.

🌿 Besonderheiten:

• Einführung in die Welt der Klangtherapie und ihre Wirkung

• Praktischer Umgang mit Klangschalen, Gongs und weiteren Instrumenten

• Klangreisen, Meditation und energetische Arbeit

• Anwendung in der Einzel- und Gruppenarbeit

• Authentische Einblicke in nepalesische Klangkultur

• Lernen direkt von einem nepalesischen Klangmeister

• Verbindung von traditionellem Wissen & moderner Anwendung

• Teilnahmezertifikat am Ende des Workshops

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und bitte ich um rechtzeitige Anmeldung.

• Für Anmeldung: HimalayaCrafts Bonn, Friedrich-Breuer-Straße 88, 53225 Bonn

• Mit herzlichen Grüßen

• Namgel Sherpa

• Himalayacrafts Bonn

• Tel: 0228-92 96 88 97 oder 01717528162, info@himalayacrafts.de,

• https://shop.himalayacrafts.de/blogs/neuigkeiten-von-himalayacrafts/workshop-kurs-

klangtherapie-sound-therapy-3-tage-a-5-stunden-in-bonn

Es handelt sich um einen Workshop zur Klangtherapie, bei dem traditionelle, handgefertigte Klangschalen aus Nepal verwendet werden.

  • Ziel ist es, durch Vibrationen und Klänge mentale und emotionale Blockaden zu lösen, Stress abzubauen und innere Gelassenheit zu fördern
  • Die Klangschalen sind Einzelstücke aus traditioneller Handarbeit – jedes Instrument ist einzigartig und ermöglicht individuelle Klang-Erfahrungen
  • HimalayaCrafts bietet fachkundige Beratung und den Test verschiedenster Klangschalen im Laden
    • Datum: TERMIN FOLGT
    • Von 14:00-19:00 Uhr 
    • Preis: 480,- €
    • Veranstaltungsort: B9! Vital Fitness & Gesundheit
    • Adenaueralle 16, 53113 Bonn
    • Veranstalter: HimalayaCrafts, Bonn-Beuel, Germany
    • Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat.
    • Für Anmeldung und weitere Infos: HimalayaCrafts Bonn, Friedrich-Breuer-Straße 88, Tel: 0228 92 96 88 97 oder info@himalayacrafts.de
    • Teilnahmebedingungen: Keine Vorkenntnisse nötig 
  • Workshopkurs Klangtherapie – 3 Tage à 5 Stunden

Ein praxisnaher Einstieg in die Klangheilung mit traditionellen Klangschalen aus Nepal. Veranstalter: HimalayaCrafts, Bonn.

Tag 1: Einführung & Grundlagen

  1. Überblick über das Programm
    Vorstellung des Kursablaufs und der Inhalte.
  2. Interview vor der Sitzung
    Kurzes Kennenlernen & persönliche Zielklärung.
  3. Einführung in Klang und Vibration (PowerPoint)
    Grundwissen zur Wirkung von Klang auf Körper & Geist.
  4. Wie funktioniert Vibrationstherapie?
    Theorie zur Klangheilung auf zellulärer Ebene.
  5. Einführung in die Klangschalen
    Geschichte, Material, Klangqualitäten.
  6. Massage-Ethik
    Professioneller Umgang & energetische Grenzen.
  7. VSZ (Vibrations-Klang-Therapie) Stufe 1: Selbstheilung
    Praktische Übungen zur Selbstanwendung mit Klangschalen.

Tag 2: Klang und Bewusstsein

  1. Feedback-Runde
    Austausch über Erfahrungen vom Vortag.
  2. Wellbeing-Überblick: Yoga, Meditation & Pranayama (PowerPoint)
    Ganzheitliche Ansätze zur Gesundheitsförderung.
  3. Vertiefung: Klangschalen-Wirkung
    Einsatzgebiete und Auswahlkriterien.
  4. Therapeutische Klangschalen im Überblick
    Spezifische Schalen für verschiedene Anwendungen.
  5. VSM – Schwingungstherapie Stufe 2
    1:1-Heilungstechniken mit Klang.
  6. Vocal Sound Healing Technique
    Tönen von Aaa, Uuuu, Mmm zur Klangverstärkung.

Tag 3: Chakren & tiefere Heilung

  1. Feedback-Runde zu Tag 2
    Reflexion & Vertiefung.
  2. 7 Chakra Überblick (PowerPoint)
    Chakrenlehre & Klangverbindungen.
  3. Was geschieht während der VST?
    Energiearbeit & Reaktionen des Körpers.
  4. Erdungsschalen & ihre Anwendung
    Stabilisierung & Zentrierung durch Klang.
  5. VST Stufe 3 – Tiefenentspannung vorne & hinten
    Ganzkörper-Anwendung zur Tiefenheilung.
Hinweis: Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat. Für Anmeldung und weitere Infos: HimalayaCrafts Bonn, Friedrich-Breuer-Straße 88, Tel: 0228 92 96 88 97
 

Nepal Tag in Bonn am 28.06.2025

Wir laden Sie herzlich zum 36. Nepaltag ein! Unter dem Motto „Nepal – viel mehr als nur Himalaya“ erwartet Sie ein spannender und vielfältiger Tag voller kultureller Eindrücke, gesellschaftlicher Diskussionen, interessanter Vorträge und lebhafter Begegnungen. Ob Mitglied der DNG oder einfach nur Nepal-interessiert – Sie sind herzlich willkommen!

Für die Kostenfrei Anmeldung in Zusammenarbeit mit Sherpa Reisen:

Namgel Sherpa
Friedrich Breuer Strasse 88  
53225 Bonn

Telefon: +49 (0) 228 92 96 88 97
mobil: +49 (0) 171 752 81 62
E-Mail: info@sherpa-reisen.de

36. Nepaltag 2025

Kanchenjunga Himal & Sherpa Reisen

   

Reiseblog: Kanchenjunga – eine Reise in den abgelegenen Osten Nepals mit Sherpa Reisen

Ursprünglicher Himalaya

Geographie und Klima

Der Kanchenjunga ist ein Massiv, das aus mehreren Bergen besteht, deren höchster 8586m hoch ist. Der dritthöchste Berg der Welt liegt im äußersten Nord-Osten Nepals, er ist Grenzberg zwischen Nepal und Indien/Sikkim. Der Aufstieg zu den Basecamps (Nord und Süd) erfolgt durch verschiedene Klimazonen, von Kardamomfeldern und Bambus, dichten Laub- und Nadelwäldern mit Orchideen und Flechten und lichten Bergbambuswäldern bis hoch in die alpine Zone mit Geröll und Schnee. Im Frühjahr kann es durchaus noch zum Teil erheblichen Neuschnee geben, während im unteren Wegteil die Rhododendren und Magnolien blühen. Wir waren Anfang März unterwegs und konnten trotz einigen Neuschnees die Pässe überqueren.  März bis Mitte Mai und Oktober/November sind gute Reisezeiten.

Unterkünfte und Trekkingrouten

Für die Tour werden Nationalparkgebühren und Trekking-Permits gefordert, ein Guide ist verpflichtend.

Wer im Basecamp übernachten möchte, sollte Zelte dabei haben. Für den übrigen Teil der Route gibt es mittlerweile überall Lodges, es werden auch im gesamten Gebiet neue Lodges gebaut. Die Unterkünfte sind einfach aber sauber, das Essen lokal, saisonal und frisch – Dhal Bhat in verschiedenen Varianten, Tamarillo-Chutney, Tibetan Bread, Tsampa, der Brei aus gerösteter Gerste, für Wagemutige auch Dido (ein Brei aus Hirse oder Buchweizen) , Tongba (Hirsebier) und Buttertee.

Die Trekkingrouten sind teilweise rauh mit größeren Auf- und Abstiegen, vergleichsweise wenig begangen und trotz immer wiederkehrender Bergrutsche gut unterhalten. Wir haben Anfang März auf der gesamten Strecke nur eine Handvoll anderer Wanderer getroffen. Für die Ortsbezeichnungen gibt es verschiedenen Schreibweisen und auch die Höhenangaben variieren, je nachdem, welches Kartenmaterial man benutzt. Sie dienen hier daher nur zur allgemeinen Orientierung.

Reiseimpressionen

Von Kathmandu nach Bhadrapur (94 m) und über Ilam (1550 m) nach Taplejung (1800 m)

Der Flug mit Yeti Airlines von Kathmandu nach Bhadrapur zum Chandragadi Airport im Süd-Osten Nepals dauert keine Stunde. Feuchtwarme Luft empfängt uns als wir den Flughafen verlassen. Mit einem Jeep geht die Fahrt nun allmählich hoch bis zu den Teegärten von Ilam, am Straßenrand zunächst riesige Salbaumwälder. Kindern treiben Ziegen und Wasserbüffel die Straße entlang, wir kommen durch kleine Dörfchen und passieren immer wieder Baustellen zur Erneuerung von Brücken – Schäden des letzten Monsunregens. In den staatlichen Teegärten machen wir einen Zwischenstopp. Hier ist es nebelig und bereits deutlich  kühler. Einmal wechseln wir noch das Fahrzeug – mit einem E-Auto geht es hinauf bis Taplejung.

Von Taplejung nach Sukethum (1660 m) und Lamatar (1900 m)

Früh am nächsten Morgen setzen wir unsere Fahr mit einem neuen Fahrzeug fort – zum Glück, denn bald sind die Straßenverhältnisse so, dass unser E-Auto von gestern nicht weitergekommen wäre. Immer wieder sind die Straßen schlecht befahrbar, weil entweder Bauaktivitäten für Wasserkraftwerke oder Beseitigungsmaßnahmen für Erdrutsche die Straße blockieren. Bei Sukethum teilt sich die Straße, nach Osten geht es ein kurzes Stück zum Zero-Point, dem Ende der Straße und Anfang unserer Wanderung, nach Norden geht die Straße weiter nach Tibet. Von hier aus geht es zu Fuß nach Lamatar, unserer ersten Übernachtung auf der Wanderung. Kardamomplantagen und zart rosa blühende Mandelbäumchen liegen rechts und links des Weges, Orchideen, Rhododendren, gelb blühende Mahoniensträucher und Wasserfälle. Der Weg kreuzt über eine gute Hängebrücke den schäumenden Ghunsa-Fluss. Hinter uns trottet eine Maultierkarawane über die Brücke, es sind auf der gesamten Route aber deutlich weniger Lasttiere unterwegs als zum Beispiel im Everest-Gebiet. Die Lodge in Lamatar ist einfach aber sauber, das Abendessen –Momos– frisch und lecker.

Von Lamatar nach Gyabla (2730 m)

Über eine weitere Hängebrücke steigen wir Richtung Phedi (2650 m) und Amjilosa (2395 m) auf, der Weg verläuft gemächlich im Auf und Ab zwischen 2700 m und 2300 m. Immer wieder begrüßen uns junge Hunde – kleine, tapsige Fellknäule, die aber schon lautstark bellen. Bergbambus, das Habitat des Kleinen (roten) Panda, liegt rechts und links des Weges – leider bekommen wir die scheuen Tiere nicht zu Gesicht. In Thangyam machen wir Mittagsrast, in Gyabla ist unsere Lodge.

Von Gyabla nach Ghunsa (3420 m)

Von Gyabla geht es heute über Phale (3240 m) nach Ghunsa. Zunächst noch durch Bambuswald, dann durch harzig duftende Kiefernwälder verläuft unser Weg.  Gesäumt wird der Weg durch dick bemooste Bäume, teilweise mit Baumfarn bewachsen, Flechten wehen wie lange Bärte von den Bäumen, grün und grau. Rot blühender Rhododendron und gelb blühender Seidelbast säumen den Weg. Vor der Mittagspause kommen wir über eine Almwiese und machen einen Abstecher zu einem kleinen Gelug-Kloster mit einer beeindruckenden Chenrezig-Statue. Nach der Mittagsrast passieren wir eine Chautara, die der WWF für die Opfer eines Helikopterabsturzes errichtet hat. Dann kündigt ein großer Manistein auch schon Ghunsa an. Ehe wir die Hängebrücke nach Ghunsa überqueren, machen wir einen weiteren Abstecher zu dem Ningma-Kloster Tashi Choding Gumba. Im Obergeschoss sind Statuen von Tara und Guru Rinpoche, im Erdgeschoss alte Masken, Bücher und viele Statuen, die restauriert und repariert werden, weil das Kloster bei einem Erdbeben in Tibet vor wenigen Monaten erheblich beschädigt worden ist. In Ghunsa registrieren wir uns beim Kanchenjunga Conversation Area Office und legen unsere Permits vor.

Von Ghunsa nach Kambachen (4050 m)

Ghunsa ist ein kleines Bergdorf mit Yak- und Nakweiden, alte Holzzäune säumen den Hauptweg, es gibt mehrere Lodges. Der Besitzer des Kanchenjunga Guesthouse, in dem wir übernachten, war im Frühjahr für den WWF tätig und hat sich an einer Zählung der Schneeleoparden-Population vor Ort beteiligt. 35 Exemplare wurden gezählt und er zeigt uns stolz Bilder davon.

Auf unserem Weg nach Kambachan kommen wir an einem Felsen vorbei, auf dem der Fußabdruck von Guru Rinpoche zu sehen ist. Kurz darauf ist der Weg durch Erdrutsche weggebrochen, ein behelfsmäßiger Pfad führt durch den dichten Rhododendronwald. Wir kommen vorbei an Teehäusern, die noch nicht geöffnet sind und haben nach einem längeren Aufstieg tolle Sicht auf den Kumbhakarna (7711 m). Über eine Hängebrücke queren wir den Fluss und kommen nach Kambachen.

Von Kambachen nach Lhonak (4780 m)

Der heutige Weg ist kürzer und ohne starke Steigung, er zieht sich allmählich in das karge Hochtal von Lhonak hinauf, das von schneebedeckten Bergen gesäumt ist. Wir passieren einen beeindruckenden Wasserfall, der noch halb zu Eis erstarrt ist, und kommen gegen Mittag bei unsere Lodge in Lhonak an. Wir haben Glück, da die Lodge gerade eben erst geöffnet wurde. Der Lama der Tashi Choding Gumba von Ghunsa ist der Lodgebetreiber und hat sich auf den Weg gemacht, nachdem er im Kloster erfahren hat, dass wir nach Lhonak gehen. Jetzt ist seine kleine Familie dabei, die Bettdecken zu lüften, Feuer zu machen und die Lodge für sich und uns bezugsfertig zu machen.

Von Lhonak nach Pangpema/Kanchenjunga Basecamp (5142 m) und zurück

Um 5:00 Uhr in der Früh starten wir nach einem Frühstück aus Tsampa und Tee mit Stirnlampen Richtung Kanchenjunga Basecamp. Es ist sternenklar und kalt aber noch windstill. Beim langsamen Aufstieg finden wir Fellreste einer Schneeleoparden-Mahlzeit und immer wieder auch Schneeleoparden-Losung.  Am Basecamp haben wir fantastische Sicht auf den mächtigen Nordgrat des Kanchenjunga und viele weitere teils bizarr geformte, teils vergletscherte Berge. Die kleine Steinhütte der KBC Lodge ist noch nicht offen aber wir sitzen in der Sonne mit warmem Tee an ihrer Steinmauer und haben viel Zeit, die rauhe Landschaft und die Stille auf uns wirken zu lassen. Auf dem Rückweg haben wir dann reichlich Gegenwind, so dass wir beschließen, heute eine weitere Nacht bei unseren freundlichen Lodgebetreibern in Lhonak zu bleiben und nicht mehr bis Kambachen abzusteigen.

Von Lhonak nach Ghunsa

Von Lhonak geht es in der Früh hinab nach Kambachen, von dort nach einer Mittagspause dann zurück zu den Weiden von Ghunsa, zurück zu unserem gemütlichen Kanchenjunga Guesthouse. Hier gönnen wir uns den Luxus einer warmen solarbetriebenen Dusche.

Von Ghunsa zum Selele Camp (4200 m)

Der Aufstieg Richtung Selele La Lodge ist landschaftlich ein Kontrastprogramm zu den kargen Felslandschaften bei Lhonak und Kambachan. Erst über Almwiesen, dann durch dichten Kiefern- und Rhododendronwald und Wacholder steigen wir langsam empor. Kleine Passanhöhen sind mit Gebetsfahnen geschmückt, im Aufstieg haben wir einen schönen Blick auf unseren Weg von Gyabla nach Ghunsa, tief unter uns. Über einen schönen Randweg verläuft der Weg zu einer Hochalm mit zwei Lodges. Die eine ist noch geschlossen. Die andere wird auch hier wieder für uns aufgemacht. Im Aufstieg hatten wir den Betreiber getroffen, der mangels Kundschaft die Lodge geschlossen und sich auf den Weg nach Ghunsa gemacht hatte, für uns aber wieder umgekehrt ist. Sternklar und kalt ist die Nacht nach einem beeindruckenden Sonnenuntergang.

Über den Selele La (4480 m) und den Sinion La (4646 m) hinab nach Tortong (2995 m)

Wieder einmal brechen wir früh auf, da wir einen langen Weg vor uns haben. Bald verläuft der Weg im Neuschnee, was den Aufstieg zum Selele La Pass jedoch nicht beeinträchtigt. Oben flattern die Gebetsfahnen, wir haben großartige Sicht auf die Sarphu Gruppe (7070 m), den Kumbhakarna, den Makalu (8485 m) und – ja, auch auf den Berg der Berge, den Mount Everest (8848 m).  Vom Selele La geht es erst relativ eben, dann weiter hinauf im tiefen Neuschnee zum Sinion La, von dort sehen wir auch die Kabru-Gipfel (7400 m), den Rathong (6682 m) und den Kothang. Nach einer weiteren ausgiebigen Fotopause geht es hinab zu unserer Mittagsrast bei einem kleinen Bergsee, auf dem Mandarinenten (Aix galericulata) schwimmen.  Es folgt ein recht steiler, langer Abstieg über wenig begangene Wege bis zum Simbuwa Khola (Fluss) hinunter ins Tal. Auf dem Weg nach Tortong begegnen uns Yaks, der Weg wird gesäumt von rosa Primeln, gelbem Seidelbast und rot blühenden Rhododendron.

Von Tortong zum Zero Point bei Helok (1600 m) und zurück nach Taplejung

Noch einmal verläuft unser Weg durch nahezu unberührten Bergwald, über den schäumenden Simbuwa Khola, vorbei an tief rot blühendem Rhododendron, zarten Primeln und weiß aufblitzenden Magnolienblüten. Tiefer unten geht der Nadelwald in Bergbambuswälder über, dick bemooste Felsen in verschiedenen Grüntönen, über die tropfend Wasser rinnt, säumen den Wegesrand. Am späten Nachmittag erreichen wir Kardamomfelder und den Zero Point bei Helok, den Beginn der Straße. Ein Jeep bringt uns zurück nach Taplejung.

Magisches Bhutan – Tagebuch einer Kulturreise

Reiseblog: Magisches Bhutan – Tagebuch einer Kulturreise in das westliche und zentrale Bhutan mit Sherpa Reisen aus Bonn.

Buddhistisches Juwel im Himalaya

Einführung

Bhutan, das buddhistische Königreich im Herzen des Himalayas, ist geprägt von atemberaubender Natur, tief verwurzelten Traditionen und einer einzigartigen Kultur. Das „Land des Donnerdrachens“ fasziniert durch seine Politik des „Bruttonationalglücks“ der behutsamen Modernisierung, des begrenzten Tourismus und der Bewahrung seiner Umwelt und Kultur.

Im März 2025 bereiste eine Kleingruppe aus Deutschland das Land und erkundete die Klöster und Dzongs im Westen und in Zentralbhutan, begleitet und organisiert von Sherpa-Reisen Bonn.

Geographie und Klima

Bhutan liegt zwischen den mächtigen Gebirgszügen des Himalayas und grenzt im Norden an Tibet und im Süden, Westen und Osten an Indien. Die Landschaft ist geprägt von sanften, grünen Tälern, hohen, schneebedeckten Bergen, glasklaren Flüssen und Seen und dichten Eichen- und Kiefernwäldern. Das Klima variiert dabei je nach Höhenlage – während die südlichen Regionen subtropisch sind, herrscht in den höheren Lagen ein alpines Klima. Die beste Reisezeit ist zwischen März und Mai sowie zwischen September und November, wenn die Temperaturen angenehm sind und eine gute Sicht auf die Bergriesen möglich ist. Klosterfeste finden im Frühjahr und im Herbst statt.

Nachhaltiger Tourismus

Bhutan verfolgt eine Politik des nachhaltigen Tourismus, um seine einzigartige Kultur und Umwelt zu bewahren. Dies spiegelt sich in der staatlich festgelegten Tourismusstrategie wider, die auf der Maxime „Hoher Wert, niedrige Auswirkungen“ basiert. Reisende müssen eine tägliche Mindestgebühr zahlen und Reisen im Land ist nicht ohne staatlich autorisierten Führer möglich. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Tourismus zu regulieren, ungebührliches Verhalten zu verhindern und sicherzustellen, dass die Vorteile des Tourismus den lokalen Gemeinschaften zugutekommen.

Aktivitäten

Bhutan bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für kulturell und spirituell Interessierte, Naturliebhaber und Wanderer.  Von kurzen Tagestouren über mehrtägige leichte Wanderungen von Tal zu Tal und mittelschweren Trekkingtouren bis hin zu langen, anspruchsvollen Trekkingrouten über hohe Pässe in einsame Berggegenden mit Yaks und Blauschafen– Bhutan bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Vogelbeobachtungen, Tierfotographie, Meditationsretreats und Baden in heißen Quellen oder den Heiße-Stein-Bädern sind weitere Gelegenheiten, die intakte Natur des Landes und seine Kultur und Traditionen zu erkunden. Für kulturell Interessierte bietet das Land darüber hinaus uralte buddhistische Klöster, darunter das weltberühmte Tigernest-Kloster bei Paro, Tempelfeste mit Maskentanz und spektakulär gelegene weltliche und religiöse Festungsbauten, Dzong genannt.

 

 

Unterkünfte und Reisen im Land

Ebenso vielfältig wie die touristischen Möglichkeiten sind die Unterkünfte. Von sauberen und einfachen Homestay-Unterkünften mit Familienanschluss und der Möglichkeit, einen Einblick in das Alltagsleben der Menschen zu bekommen über Dreisternehotels verschiedener Qualität bis hin zu super-luxuriösen Hotels in Thimpu und Punakha bietet das Land eine breit gefächerte Auswahl – alle Unterkünfte sind sauber und im traditionellen Baustil gehalten.

Die Verbindungstraßen sind mittlerweile gut ausgebaut, vergleichsweise wenig befahren und durch Leitplanken gesichert, die nachts das Licht reflektieren. Auch wenn gerade in den Sommermonaten gelegentlich Geröllabgänge Geduld fordern, ist das Fahren auf den Straßen angenehm und sicher.

 

Reiseimpressionen

Von Kathmandu nach Haa

Die Tour nach Bhutan startet bereits mit einem eindrücklichen Highlight, ehe wir das kleine Königreich erreicht haben. Der 35minütige Flug mit Druk Air von Kathmandu nach Paro in Bhutan ist ein Genuss für alle Bergliebhabe: Linke Seite im Flugzeug vorausgesetzt, bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf die Himalayariesen und bis tief nach Tibet hinein – Langtang, Ganesh Himal, das Dreigestirn aus Lhotse/Nuptse/Mt. Everest, Makalu und ganz im Osten Nepals der Kanchenjunga, daziwschen unzählige große und kleine Berge, mit und ohne Schnee, schließlich bei der Landung noch ein erster Blick auf die nicht minder imposanten Berge Bhutans – Chomolhari und Jichu Drake, heilig und unbestiegen. Der Pilot der komfortablen Airbusmaschine begrüßt jeden einzelnen liebevoll namentlich. Kein Wunder also, dass alle Passagiere das Flugzeug mit beseeltem Lächeln verlassen. In der Ankunftshalle in Paro staunen alle Passagiere – so kann ein Flughafen also auch aussehen, während Corona modernisiert, mit Holzschnitzereien landestypisch gestaltet, an den Gepäckausgabebändern ein Modell eines großen Dzong, der Festungsburgen und Verwaltungseinheiten, die das Landschaftsbild Bhutans prägen, und überall Bilder der Königsfamilie. Freundlich und ohne lange Warterei funktioniert die Einreise und die Gepäckausgabe – die meiste Zeit haben wir schon hier mit Fotografieren und Staunen verbracht.

Draußen erwarten uns Tashi&Tashi, unser Guide und unsere Fahrer, freundliche und fachkundige Begleiter für die kommenden Tage.

Per Auto geht es auf einer gut ausgebauten Passstraße durch dichte Kiefernwälder und mit Blick auf das Paro-Tal und Chomolhari in den Westen Bhutans, in das verträumte Haa-Tal. Unterwegs an einem idyllischen Plätzchen machen wir ein Picknick – außer dem Gezwitscher der Vögel und dem Wind in den Bäumen ist nichts zu hören.

Das Haa-Tal ist geprägt durch drei fast identische Bergrücken, die den Einheimischen drei Bhodisattvas darstellen, die die Aspekte, Weisheit, Tatkraft und Mitgefühl repräsentieren. Verträumte Bauernhäuser im landestypischen Stil mit viel Holzschnitzereien und farbenfroher Bemalung charakterisieren den idyllischen Hauptort, bei dem viel vom Leben auf der Straße stattfindet. Wir besuchen das weiße und das schwarze Kloster und Bummeln durch die Ortschaft – Zeit zum Ankommen und Eintauchen in die großartige Kombination aus Natur und alter, bäuerlich geprägter Ortschaft. Sehr beeindruckend ist auch der Homestay – die Familie hat das Haus der Großelterngeneration und der Elterngeneration behutsam modernisiert, dabei aber den Charakter vollständig bewahrt: ein prächtiger Altarraum, Bestandteil jeden Haushalts, ein gemütlicher Aufenthaltsraum, fröhlich bunt bemalte Schlafzimmer und ein ausgebauter Stall, der jetzt als Essraum dient, alles authentisch aber komfortabel.

Von Haa nach Thimpu

Auf gut ausgebauter Straße geht es von Haa über Paro nach Thimpu. Dabei kommen wir am Zusammenfluss des Paro-Chu (Fluß) und des Wang-Chu vorbei, an dem drei in unterschiedlichem Stil erbaute buddhistische Chörten, Reliquien- und Erinnerungsschreine, stehen. 

In Thimpu fällt sofort der große Tashicho Dzong, der Regierungssitz, ins Auge, ganz im traditionellen Stil mit Wandmalereien und reichen Holzschnitzereien versehen. Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls der vergleichsweise bescheidene Königspalst, das Parlamentsgebäude und der Justizpalast. Auffällig ist, dass es keine Hochhäuser und keine hässlichen Betonbauten im ganzen Land gibt, auch nicht in der Hauptstadt Thimpu.  Das Thimpu-Tal ist zudem nicht zersiedelt. Ein altmodischer Uhrenturm, ebenfalls bunt verziert, und ein Kreisverkehr, Chörten Lam, in dessen Mitte weißbehandschuhte Polizisten den Verkehr regeln, zeigen bereits, dass Thimpu noch immer beschaulicher ist als andere Hauptstädte der Welt.

Wir besuchen eine Papiermanufaktur, in der Papier in mehreren Arbeitsschritten von Hand gefertigt wird, eine Thangka-Malschule, in der buddhistische Rollbilder mit traditionellen Naturfarben hergestellt werden und einen der lokalen CSI-Märkte, auf denen man Chilischoten in allen Varianten, Nüsse, Tee oder Kaffee erstehen kann – alles lokal und in Bioqualität. Bei einem Besuch einer Textilmanufaktur können wir den Reichtum an komplexen Mustern und Farben bestaunen, die für Decken, Tischdecken für die Nationaltracht, den Gho der Männer und die Kira der Frauen, verwendet wird.

Am folgenden Tag besichtigen wir zwei außerhalb von Thimpu gelegene Klöster, Cheri und Tango. Für beide steigen wir einige Höhenmeter in ca. 40 Minuten hinauf durch dichte, duftende Kiefern- und Eichenwälder. Tango erreichen wir über einen gut ausgebauten Weg mit Steinstufen, beim Aufstieg beobachten wir Glanzfasane, die sich nicht weit des Weges aufhalten. Das aus dem 12. Jahrhundert stammende Kloster wurde mehrfach erweitert und renoviert, die jüngsten Arbeiten sind fast abgeschlossen. Goldlanguren tummeln sich auf den Dächern und der Ort strahlt tiefe Ruhe aus. Cheri auf der gegenüberliegenden Seite, wurde 1620 gegründet und ist vollständig restauriert. Auch hier sind in den Bäumen Horden von Goldlanguren und in der Nähe des Torchörten beobachten wir einen Goral. Auf dem Rückweg besuchen wir zwei weitere Klöster, fotografieren die pitoreske aber neue Kragbrücke und halten an einem riesigen Felsgemälde, das Guru Rinpoche, den kostbaren Lehrer zeigt. Viele Butterlampen brennen zu Ehren des buddhistischen Meisters.

Zurück in Thimpu besichtigen wir den Memorial Chörten, der auch von vielen Einheimischen besucht wird, das auf einer Felsenrippe stehende Changangka Kloster, zu dem Eltern komme, um ihre Kinder segnen zu lassen und um sich bei der Namensfindung beraten zu lassen, sowie die etwas außerhalb befindliche große Statue des Buddha Dordenma.

Von Thimpu nach Punakha

Auf der Fahrt nach Punakha besuchen wir den Simthoka Dzong, der auf einem hohen Bergrücken rund 7 km außerhalb Thimpus liegt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die 228 Schieferplatten rund um den Dzong, in denen in goldener und roter Farbe auf schwarzem Grund buddhistische Heilige eingraviert sind. Mönche mit ihren dunkelroten Roben kommen und gehen, Beamte und einheimische Besucher, alle in Gho und Kira gekleidet, bevölkern die Innenhöfe oder eilen die steilen, alten Holztreppen hinauf.

Weiter geht die Fahrt hinauf zum Dochu La-Pass. Zwar können wir die umliegenden Berge nicht sehen, weil ein feuchter Nebel sich über die Landschaft gelegt hat. Dem Zauber des Ortes tut dies aber keinen Abbruch. Schemenhaft zeichnen sich Gebetsfahnen und die 108 Chörten in weiß mit rotem Streifen und goldener Spitze ab, ein magischer Ort, eingehüllt in Stille und das Weiß des Nebels.

Punakha und Wangdiphodrang

In Punakha erwartet uns ein weiteres Highlight der Tour – ein Klosterfest/
Tsechu mit Maskentanz im Dzong. Früh sind wir unterwegs, früh auch die Einheimischen, die in landestypischer Tracht kommen, Groß und Klein, Alt und Jung, festlich gekleidet, erwartungsvoll. Das ist keine Veranstaltung für Touristen, das ist ein Fest der Bewohner von Nah und Fern, bei dem Touristen dabei sein dürfen. Frauen aus Laya mit spitzem, aus Bambus geflochtenen Hut und Kinder in festlichem Gewand, lassen sich bereitwillig fotografieren. Ehe die Tänze und Gesänge im Innenhof beginnen, werden die Tänzer durch den Abt des Klosters gesegnet. Dann geht es los – rituelle Tänze zur Reinigung des Tanzplatzes, Volkslieder, Volkstänze und ein Tanz der acht Manifestationen des Guru Rinpoche/Padmashambava – eine Abfolge an wirbelnden Tänzern, bunten Farben, Masken und exotischen Klängen, die Einheimische und Touristen gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Nur schwer können wir uns nach längerer Zeit von dem Spektakel löse, dem die Menschen vor Ort noch zwei weitere Tage folgen werden. Auch d3er Dzong als solches ist mit seinen großen astrologischen Wandgemälden und verschiedenen Tempeln sehr sehenswert.

Wir besuchen in Punakha sodann das Kloster des „verrückten Heiligen“, Drukpa Kinley, der überall in Bhutan große Verehrung genießt. Hier kommen Paare her, die um Kindersegen bitten oder sich für eine glückliche Geburt bedanken.  Wem der Sinn nach Luxus steht, kann im großartigen Hotelresort Pemako absteigen oder auf einen Kaffee vorbeischauen.

Für uns aber wird ein großartiger Tag mit einer abendlichen Fahrt nach Wagdipodrang abgerundet, vorbei an dem beleuchteten Dzong, wieder einmal hoch oben auf einem Felsvorsprung, zu einer Familie, die einen Homestay anbietet und bei der wir auch zu Abend essen werden. Einfach aber sehr sauber und gemütlich ist das alte Bauernhaus inmitten ihrer Felder, köstlich und vielfältig das Abendessen, bei dem Ema Datshi, das aus Chili, Käse und Reis bestehende Nationalgericht natürlich nicht fehlend darf. Die Familie gesellt sich nach dem Essen zu uns und wir haben Zeit für einen gegenseitigen Austausch, bei dem Tashi & Tashi bereitwillig als Dolmetscher fungieren und uns so Einblicke in das Leben der Familie ermögliche.

Von Punakha nach Paro

Auf der Fahrt nach Paro machen wir einen Zwischenstopp an einer Brücke, die von dem berühmten Kettenbückenbauer, Thangton Gyalpo, bereits im 15. Jahrhundert gebaut worden ist. Die sie schmückenden Gebetsfahnen werden in aller Seelenruhe von einer Kuh angeknabbert. Auf der Straße pilgern buddhistische Mönche nach Paro und legen den gesamten Weg mittels Niederwerfungen zurück. Wie lange sie dafür wohl brauchen werden?

Wir erreichen Paro am frühen Nachmittag und haben so ausreichend Zeit, sowohl das sehr sehenswerte Nationalmseum im Wächterdzong hoch über dem Tal als auch den Paro Dzong zu besichtigen. Auch der Paro Dzong hat die früher Fremden nicht zugänglichen astrologischen Wandmalereien.

Über die überdachte Kragbrücke erreichen wir im Anschluss die Stadt. Dort besuchen wir zwei weitere sehr sehenswerte, kleine Klöster: das Kloster Dungtse Lhakhang wurde von dem Kettenbrückenbauer Thangton Gyalpo errichtet und ist dreigeschossig, wunderbar bemalt aber recht dunkel. Das andere Kloster liegt etwas erhöht und ist der Götting Tseringma geweiht, die die Schutzgottheit des Berges Chomolhari ist.

Paro und Tigernest/Taktshang Gompa

Schon früh am Morgen geht die Fahrt zum bekanntesten Kloster Bhutans, dem Tigernest, das hoch oben an einer Felsenwand liegt und über einen Fußweg zu erreichen ist. Vom im Wald gelegenen Parkplatz steigt man die gut 350 Höhenmeter auf gut markiertem Weg in ca. einer bis einundeinhalb Stunden hinauf. Der bekannteste Fotopunkt findet sich unmittelbar vor einem kurzen Abstieg und einer letzten Folge von Stufen hoch zum Kloster. Als Rast bietet sich eine kleine Cafeteria an, die wir nach 45 Minuten erreicht haben. Auch von deren Terrasse hat man zum Kaffee oder Tee freien Blick auf die Klosteranlage.

Taschen und Kameras muss man, wie bei einigen Klöstern Bhutans, am Eingang abgeben – zu schlechte Erfahrungen hat das Land mit international organisierten Kunsträubern gemacht.  Je nach Zeitbudget kann man eine Stunde oder einen Tag hier verbringen. Wir haben neben den Haupttempeln auch den etwas abseits gelegenen Machig-phu Lhakhang besucht, der einer der wenigen weiblichen tantrischen Figuren des Mahajana-Buddhismus geweiht ist.

Weiter Richtung Norden, zu Beginn des Chomolhari Trecks liegt der wieder aufgebaute Drukyel Dzong mit einer kleinen Seitenkapelle, die der grünen Tara geweiht ist. Hier erleben wir mit den Einwohnern eine ihr gewidmete Puja.

Zum Abschluss unseres Besuchs in Paro und Bhutan besuchen wir den Kyichu Lhagkang. In diesem sehr alten Tempel mit idyllischem Innenhof hat Dilgo Khyentso Rinpoche, ein bedeutender tibetischer buddhistischer Lehrer gelebt und gelehrt. Wir erleben die lebendige Atmosphäre des Buddhismus in den lautstarken und eindrucksvollen Debattenübungen, die Mönche vor dem Klostergebäude im Freien praktiziere.

Rückflug Paro Kathmandu

Ganz in der Frühe geht die kurze Fahrt zum Flughafen. Wir verabschieden uns von unseren Tashis, die sich als hilfsbereite, freundliche, aufmerksame und sehr kundige Begleiter erwiesen haben, die keine Antwort auf unsere vielen Fragen schuldig blieben.

War der Flughafenbereich bei der Ankunft überraschend hübsch und individuell gestaltet, so gilt das auch für die Abflughalle, die im Übrigen einen sehr gut sortierten Buchladen beherbergt, in dem man sich mit Büchern zum Thema Bhutan und Buddhismus eindecken kann. Ein großer Dank geht zum Abschluss an Sherpa Reisen, die diese großartige Tour zusammengestellt und perfekt organisiert haben. Mit einem Kaleidoskop von Eindrücken treten wir den Rückflug an, die wiederum tolle Bergsicht überlassen wir gnädig anderen, wir sind mit unseren Gedanken noch ganz im Land des Donnerdrachen und bei seinen freundlichen Bewohnern.

Faszinierendes Nepal, Bericht von einer außergewöhnlichen Gemeindereise

Benefits-Konzert : SUKARMA, die bekannte Band aus Nepal spielt traditionelle Musik in der Pauluskirche Bonn.

SUKARMA wurde 1997 in Nepal vom Sitar-Virtuosen Prof. Dr. Dhrubesh Chandra Regmi gegründet und hat seither mit traditionell klassischer nepalesischer Musik, die eine Nähe zur nordindischen Ragamusik aufweist, weltweit konzertiert und tausende von Menschen begeistert. SUKARMA bedeutet soviel wie „Gute Taten“, was sich auch in der Hingabe der Musiker für die Schönheit der Musik ausdrückt. Gleichzeitg lebt die Musik von Sukarma auch von der Offenheit für Innovationen und Experimente. So wird bei dem Konzert, neben dem Bansuri-Flötenmeister Umesh Pandit und dem Tabla-Spieler und Percussionisten Aviroth Sharma, auch Tobias Bülow mit Handpans als Gastmusiker dabei sein. Das Konzert findet im Rahmen der Europa-Tour von SUKARMA in Bonn statt und wird ein echtes Klangerlebnis, das die Zuhörenden hoch hinauf trägt zu den frischen Gipfeln des majestätischen Himalaja. Als Benefits-Konzert gehen die Häflte der Einnahmen an die Nepalhilfe Bonn e.V., die mit dem Geld Hilfsprojekte in Nepal finanziert.

Eintritt frei – Spenden willkommen. Spendenkonto: IBANDE61 3806 0186 1908 8880 10: BIC GENO DE D1 BRS: Volksbank Bonn Rhein-Sieg e.G, Stichwort: ‘Spende Nepalhilfe’

Am 16.06.2025

Einlass ab 18:00 Uhr

ORT: Pauluskirche, In der Maar 7, 53175 Bonn

SUKARMA und Prof Dr. Dhrubesh Chandra Redmi

Menschen Kultur und Landschaften im Schatten des Himalaya

Multivisionsvortrag: 

Live-Reportage von Fred Eversmann


Nepal – Menschen, Kultur und Landschaften im Schatten der Achttausender

5.3.2026  um 19:00 Uhr in der KULTURVILLA METTMANN Beckershoffstraße 20, 40822 Mettmann

Eintritt frei Spenden erwünscht

Vortragsinhalt

In seiner Multivision nimmt Fred Eversmann sein Publikum zunächst mit in die Hauptstadt Kathmandu sowie in die angrenzenden historischen Königsstädte der Umgebung. Buddhas Augen begleiten uns allgegenwärtig bei unseren Besuchen der kulturell und architektonisch bedeutsamen Traditionsstätten, von denen die UNESCO allein sieben zum Weltkulturerbe erhoben hat. Ein besonderes Augenmerk des Vortrags liegt in der Beobachtung der Menschen sowohl in ihren Alltagssituationen wie auch bei der Ausübung ihrer religiösen und kulturellen Traditionen.

Bei einem Ausflug in die ländliche Umgebung der Mittelgebirge Ostnepals begegnen wir der Volksgruppe der Sherpa und bekommen dort einen Einblick in das dörfliche Leben fernab der Städte.

Zu guter Letzt darf natürlich der Blick auf die unvergleichliche Kulisse der legendären Bergriesen des Himalayas nicht fehlen. Auf einer Trekkingtour erklimmen wir Höhen von über 5.000 Metern und erkunden die Szenerie des Sagarmatha Nationalparks in der Umgebung des Mount Everest.

Link zum Videotrailer (YouTube):

Menschen Kultur und Landschaften im Schatten der Achttausender

Multivisionsvortrag:
Nepal – Menschen, Kultur und Landschaften im Schatten der Achttausender

Die evangelische Emmausgemeinde Thomasberg/Heisterbacherrott und die ZWAR-Gruppe Königswinter laden gemeinsam ein zu einer Multivision von Fred Eversmann. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 22.03.2025 um 19:00 Uhr in der evangelischen Emmauskirche, Dollendorfer Straße 399, 53639 Königswinter. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag wird um eine freiwillige Spende für ein Projekt der Gemeinde gebeten.

Voranmeldung per E-Mail unter Vortrag@ZWAR-Koenigswinter.de bis zum 20.03.2024.


Vortragsinhalt

In seiner Multivision nimmt Fred Eversmann sein Publikum zunächst mit in die Hauptstadt Kathmandu sowie in die angrenzenden historischen Königsstädte der Umgebung. Buddhas Augen begleiten uns allgegenwärtig bei unseren Besuchen der kulturell und architektonisch bedeutsamen Traditionsstätten, von denen die UNESCO allein sieben zum Weltkulturerbe erhoben hat. Ein besonderes Augenmerk des Vortrags liegt in der Beobachtung der Menschen sowohl in ihren Alltagssituationen wie auch bei der Ausübung ihrer religiösen und kulturellen Traditionen.

Bei einem Ausflug in die ländliche Umgebung der Mittelgebirge Ostnepals begegnen wir der Volksgruppe der Sherpa und bekommen dort einen Einblick in das dörfliche Leben fernab der Städte.

Zu guter Letzt darf natürlich der Blick auf die unvergleichliche Kulisse der legendären Bergriesen des Himalayas nicht fehlen. Auf einer Trekkingtour erklimmen wir Höhen von über 5.000 Metern und erkunden die Szenerie des Sagarmatha Nationalparks in der Umgebung des Mount Everest.

Link zum Videotrailer (YouTube):

CMT- die Urlaubsmesse in Stuttgart 18.-26.Januar 2025

Namaste Nepalfreunde,

wir sind in der Halle 6F45 für Euch da. 

Multimedia-Vortrag „Geheimnisvolles Dolpo – Hochtäler zwischen Nepal und Tibet“

Tashi delek liebe Nepalfreunde,

hiermit laden wir Euch herzlich zum Multimedia-Vortrag „Geheimnisvolles

Dolpo – Hochtäler zwischen Nepal und Tibet“ von Dr. Klaus Vedder, Tadra

Projekt e.V. ein.

In unserer Auftaktveranstalung für das Jahr 2025 entführen wir euch vom

Osten in den Westen Nepals und geben einen Einblick in die

geheimnisvolle Welt des Dolpo.

Wann:

Samstag, 08.02.2025, 19:00 – 21:00 Uhr

Unser Programm:

19:00 -19:15: Begrüßung und Kurzbericht zum aktuellen Stand der Projekte

der Nepalhilfe Bonn, Namgel Sherpa & Team

19:15-20:45: Multimedia-Vortrag „Geheimnisvolles Dolpo – Hochtäler

zwischen Nepal und Tibet“ von Dr. Klaus Vedder, Tadra Projekt e.V.

20:45-21:00: Gemeinsame Austausch und Ausklang

Wo:

Jugendraum der Christuskirche Bonn Plittersdorf, Friesenstr. 4, 53175 Bonn

Der Eintritt ist frei, eine Spende ist sehr willkommen.

Wir bitten freundlich um Anmeldung bis zum 3. Februar an

info@nepalhilfe-bonn.de, da die Teilnehmeranzahl aufgrund der

Räumlichkeiten begrenzt ist.

Herzliche Grüße

Nepalhilfe Bonn e.V.

Namgel Sherpa

www.nepalhilfe-bonn.com

Wir sind für Sie auf dem Weihnachtsmarkt in Bonn vom 22.11-22.12.2024 da.

Wir sind vom 22.11 – 22.12.2024 auf dem Bonner Weihnachtsmarkt für Sie da. 

Besuchen Sie uns am Stand/Hütte 49 am Bottlerplatz von 11-21:00 Uhr

Nepal

 Ein Paradies für Abenteurer und Kulturliebhaber

Willkommen zu unserem Sherpa Reisen Blog, wo wir Ihnen die Schönheit und Faszination Nepals näherbringen möchten. Nepal, das Land der majestätischen Berge, uralten Tempel und freundlichen Menschen, ist ein Traumziel für Abenteurer und Kulturliebhaber gleichermaßen. Lassen Sie uns gemeinsam auf eine Reise durch dieses atemberaubende Land gehen und entdecken, was Nepal zu bieten hat.

Kathmandu: Die pulsierende Hauptstadt

Unsere Reise beginnt in Kathmandu, der pulsierenden Hauptstadt Nepals. Kathmandu ist ein Schmelztiegel der Kulturen, wo traditionelle Architektur auf moderne Entwicklungen trifft. Ein Besuch des Durbar Square, einem UNESCO-Weltkulturerbe, ist ein Muss. Hier können Sie die beeindruckenden Paläste, Tempel und Statuen bewundern, die die reiche Geschichte und Kultur Nepals widerspiegeln.

Trekking im Himalaya: Ein Abenteuer fürs Leben

Kein Besuch in Nepal wäre vollständig ohne ein Trekking-Abenteuer im Himalaya. Der berühmteste Trekkingpfad ist der Everest Base Camp Trek, der Sie durch atemberaubende Landschaften und traditionelle Sherpa-Dörfer führt. Unterwegs können Sie die spektakuläre Aussicht auf den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, genießen. Für diejenigen, die nach weniger bekannten Routen suchen, bieten der Annapurna Circuit und der Langtang Trek ebenso unvergessliche Erlebnisse.

Pokhara: Das Tor zu den Annapurna

Nach einem anstrengenden Trekking-Abenteuer können Sie sich in Pokhara entspannen, einer malerischen Stadt am Phewa-See. Pokhara ist bekannt als das Tor zu den Annapurna und bietet eine Vielzahl von Aktivitäten wie Bootsfahrten, Paragliding und Besuche der zahlreichen Wasserfälle und Höhlen. Der Sonnenaufgang am Sarangkot, mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Annapurna-Massivs, ist ein Highlight jeder Reise nach Nepal.

Chitwan-Nationalpark: Wildlife-Erlebnisse

Für Naturliebhaber bietet der Chitwan-Nationalpark die Möglichkeit, die vielfältige Tierwelt Nepals aus nächster Nähe zu erleben. Auf einer Safari können Sie Panzernashörner, Bengalische Tiger, Elefanten und viele andere Tierarten beobachten. Der Park bietet auch eine faszinierende Einblicke in die Kultur der Tharu, einer indigenen Volksgruppe, die in der Region lebt.

Spirituelles Nepal: Lumbini und Bodhnath

Nepal ist nicht nur für seine Naturwunder bekannt, sondern auch für seine spirituelle Bedeutung. Lumbini, der Geburtsort von Buddha, zieht Pilger aus der ganzen Welt an. Der Maya Devi Tempel und die umliegenden Klöster bieten einen Ort der Ruhe und Besinnung. In Kathmandu ist der Bodhnath Stupa, einer der größten buddhistischen Stupas der Welt, ein weiteres spirituelles Highlight. Hier können Sie die Gebetsmühlen drehen und die meditierende Atmosphäre genießen.

Fazit: Nepal – Ein unvergessliches Reiseziel

Nepal ist ein Land, das jeden Besucher in seinen Bann zieht. Ob Sie auf der Suche nach Abenteuer, Kultur oder spiritueller Erleuchtung sind, Nepal bietet für jeden etwas. Lassen Sie sich von der atemberaubenden Landschaft, der reichen Geschichte und der herzlichen Gastfreundschaft der Nepalesen verzaubern. Buchen Sie Ihre Reise mit Sherpa Reisen und erleben Sie Nepal in seiner ganzen Pracht!

Wir hoffen, dass dieser Blog Ihnen einen inspirierenden Einblick in die Schönheit und Vielfalt Nepals gegeben hat. Bleiben Sie dran für weitere spannende Reiseberichte und Tipps rund um Ihre nächste Abenteuerreise!

Nepal, Sikkim & Bhutan Kulturreise

Nepal, Sikkim & Bhutan Kulturreise

  • Tempel und Paläste in Kathmandu und Patan (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Teeplantagen, Klosteranlagen und Safari in Sikkim
  • Besichtigung des „Tigernest“ und zahlreicher Paläste und Klosteranlagen in Bhutan
  •  Panoramaflug über den Himalaya von Paro nach Kathmandu

Lernen Sie Nepal, Sikkim und Bhutan zugleich kennen, drei Länder im Himalaya, die sich aufgrund ihrer beeindruckenden Landschaft und Kultur gegenseitig Konkurrenz machen.

In Kathmandu beginnt Ihre Reise mit einem ausgewogenen Sightseeing Programm. Sie besichtigen die wichtigsten Kulturschätze in Kathmandu und Patan.

In Sikkim fahren Sie mit dem berühmten „Toy Train“ (UNESCO-Weltkulturerbe) und lernen auf einer Teeplantage den kompletten Herstellungsprozess des Darjeerling-Tees kennen. Sie besuchen zahlreiche Klosteranlagen und lernen auf diese Art und Weise den tibetischen Buddhismus kennen. Im Gorumara Nationalpark können Sie Nashörner erspähen.

Anschließend tauchen Sie ein in das ebenfalls buddhistische Paradies Bhutan mit seinen Klöstern und Tempelanlagen, ausufernden Wäldern, kunterbunten Festivals und fröhlichen Menschen, die ihre alte Tradition und Lebensweise bis heute bewahrt haben.

Sikkim ist ein kleiner, bezaubernder Bundesstaat im Nordosten Indiens, der an Nepal, Bhutan und Tibet grenzt. Er ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft, majestätische Himalaya-Berge, dichte Wälder, faszinierende buddhistische Klöster und eine reiche, kulturelle Vielfalt. Ein Besuch in Sikkim bietet eine einmalige Gelegenheit, die Natur und Kultur dieses abgelegenen Teils von Indien zu erkunden.

Reisen nach Sikkim mit Sherpa-Reisen:

Sherpa-Reisen ist ein Anbieter für Abenteuer- und Trekkingreisen, der auf maßgeschneiderte Touren in den Himalaya-Regionen spezialisiert ist. Mit Sherpa-Reisen können Reisende authentische und gut organisierte Touren erleben, die von erfahrenen lokalen Guides begleitet werden, die die Region und die Bedürfnisse der Reisenden bestens kennen.

Mögliche Highlights einer Sikkim-Reise mit Sherpa-Reisen:

  1. Gangtok: Die Hauptstadt Sikkims bietet eine Mischung aus moderner Infrastruktur und traditionellen buddhistischen Stätten wie dem berühmten Rumtek-Kloster.
  2. Trekking in den Himalaya: Sherpa-Reisen bietet verschiedene Trekking-Routen, wie den Dzongri-Goechala-Trek, der atemberaubende Blicke auf den Kangchendzönga, den dritthöchsten Berg der Welt, ermöglicht.
  3. Besuch von buddhistischen Klöstern: Sikkim ist reich an buddhistischen Klöstern, wie dem Pemayangtse-Kloster und dem Tashiding-Kloster, die großartige kulturelle und spirituelle Einblicke in die Welt des Buddhismus bieten.
  4. Natur und Abenteuer: Abseits der Trekkingpfade bietet Sikkim Möglichkeiten für Naturwanderungen, Vogelbeobachtungen und die Erkundung von Nationalparks wie dem Kangchendzönga-Nationalpark.
  5. Kulturelle Erlebnisse:  Sherpa-Reisen bieten die Möglichkeit, mit den Einheimischen in Kontakt zu treten, die traditionelle Küche zu probieren und mehr über die lokale Lebensweise zu erfahren.

Sherpa-Reisen legt Wert auf nachhaltigen Tourismus und respektvollen Umgang mit der Natur und den Kulturen der besuchten Regionen. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Guides und Trägern wird auch die lokale Wirtschaft unterstützt.

Wenn Sie eine Reise nach Sikkim mit Sherpa-Reisen planen, können Sie sicher sein, dass Sie eine gut organisierte und unvergessliche Erfahrung in einer der schönsten Regionen des Himalayas machen werden.

Reise und Wanderzeit Bhutan und Sikkim

Bhutan und Sikkim sind zwei besondere Reiseziele im östlichen Himalaya, die für ihre natürliche Schönheit, kulturelle Tiefe und reiche buddhistische Traditionen bekannt sind. Die beste Reise- und Wanderzeit für diese Regionen hängt stark von den klimatischen Bedingungen ab, die von den Höhenlagen und der Monsunzeit beeinflusst werden.

Beste Reise- und Wanderzeit für Bhutan und Sikkim:

Frühling (März bis Mai)

  • Wetter: Das Wetter in dieser Jahreszeit ist angenehm, mit milden Temperaturen und klaren Sichtverhältnissen. Die Temperaturen variieren je nach Höhe, liegen aber im Allgemeinen zwischen 15°C und 25°C.
  • Landschaft: Frühling ist die Blütezeit für Rhododendren, Magnolien und andere alpine Blumen, die die Landschaften in Sikkim und Bhutan in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandeln.
  • Aktivitäten: Ideal für Trekking, Kulturreisen und das Erkunden der vielen Klöster. In Bhutan finden im Frühjahr auch mehrere farbenfrohe Klosterfeste (Tsechus) statt.

Herbst (September bis November)

  • Wetter: Herbst ist die beliebteste Reisezeit, da das Wetter klar und stabil ist, mit wenig Regen und angenehmen Temperaturen zwischen 10°C und 20°C.
  • Landschaft: Die Sicht auf die Himalaya-Gipfel ist in dieser Zeit besonders klar und spektakulär. Die Reisfelder stehen in voller Reife, und die Wälder sind in Herbstfarben getaucht.
  • Aktivitäten: Beste Jahreszeit für anspruchsvolle Trekkingtouren, wie den Goechala-Trek in Sikkim oder den Jomolhari-Trek in Bhutan. Auch kulturelle Besichtigungen sind in dieser Zeit gut möglich.

Sommer (Juni bis August) – Monsunzeit

  • Wetter: Diese Jahreszeit ist durch starke Monsunregen gekennzeichnet, insbesondere in Sikkim. Die Temperaturen liegen zwischen 20°C und 30°C, aber die hohe Luftfeuchtigkeit und häufige Regenfälle erschweren das Reisen und Trekking.
  • Landschaft: Die Natur ist üppig grün und die Wasserfälle sind beeindruckend, aber die Wolkendecke gibt die Sicht auf die Berge nicht immer frei.
  • Aktivitäten: Aufgrund der Regenfälle ist diese Jahreszeit weniger geeignet für Trekking, aber es ist eine gute Zeit für diejenigen, die die Landschaft in ihrer üppigsten Form sehen möchten. Bhutan hat in einigen Regionen, wie im zentralen und westlichen Teil, weniger Regen, sodass Reisen dorthin grundsätzlich möglich sind.

Winter (Dezember bis Februar)

  • Wetter: Die Wintermonate sind kalt, besonders in den höheren Lagen. Die Temperaturen können in den Bergen auf deutlich unter 0°C sinken, während sie in den Tälern bei etwa 5°C bis 15°C liegen.
  • Landschaft: Die Landschaft ist schneebedeckt, insbesondere in den höheren Lagen, was eine magische Atmosphäre schafft, aber auch viele Wanderwege unzugänglich macht.
  • Aktivitäten: Winter ist die beste Zeit für diejenigen, die Schnee lieben und die Ruhe der Region ohne viele Touristen genießen möchten. Trekking ist in tieferen Lagen möglich, aber in höheren Lagen sind die meisten Routen aufgrund des Schnees geschlossen.

Fazit:

  • Beste Zeit für Bhutan und Sikkim: Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) bieten das beste Wetter für Reisen und Wandern.
  • Sommer und Winter: Sind eher für spezielle Interessen geeignet, wie das Erleben des Monsuns oder das Genießen schneebedeckter Landschaften.

Kulturreise im Kathmandu-Tal

Erkunden Sie die sieben der UNESCO-Welterbestätten im Kathmandu mit unserem ortskundigen Guide

  • Stupa von Swayambhunath
  • Boudhanath Stupa
    Kathmandu (Kantipur) Durbar Square
  • Durbar Square Patan
  • Pashupatinath
    Durbar Square Bhaktapur
  • Changu Narayan & Nagarkot

Besuchen Sie die kulturellen Schätze Kathmandus mit uns. Entdecken Sie die sieben “UNESCO- Weltkulturerbestätten Kathmandutal”. Erhalten Sie Einblicke in die Kultur, Geschichten die Traditionen Nepals. Bewundern Sie den Panoramablick auf das Kathmandutal von dem Swayambhunath Stupa aus. Erleben Sie spirituelles Eintauchen in Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Erfahren Sie die Königliche Geschichte auf den Durbar Squares von Kathmandu, Patan und Bhaktapur. Anschließend können Sie eine leichte Wanderung durch alte Newar Dörfer in der Umgebung von Kathmandu machen, in Pokhara den Phewa See erkunden oder eine Rhino Safari im Chitwan Nationalpark machen und in Lumbini den Geburtsort von Prinz Siddharta, dem späteren Buddha besuchen.

Stupa von Swayambhunath

Der Stupa von Swayambunath, oberhalb von Kathmandu ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes „Tal von Kathmandu“. Er befinndet sich auf einem Hügel am Westrand der Stadt. Im Detail leicht unterschiedliche Legenden ranken sich um die Entstehung, die jedoch im Kern berichten, dass das gesamte Kathmandu-Tal vor langer Zeit von einem See bedeckt gewesen sei, in dem eine magische Schlange lebte. Ein Buddha soll einen Lotossamen in den See geworfen haben, aus dem ein riesiger Lotos mit 1000 Blüten, goldenen Blättern und Pollen aus Juwelen gewachsen ist. Im Zentrum des Lotos sei ein „selbst-geborenes“ Licht („Swaymbhu“) erschienen. Der Boddhisattva Manjushri, der sich der P8anz nicht nähern konnte, habe mit seinem Schwert eine Schneise in die den See umgebenen Berge geschlagen.

Daraus sei die Chobar-Schlucht entstanden, durch die das Wasser abfloss. Der Lotos habe sich auf den Hügel gelegt und sei zu dem Stupa geworden. Das Licht soll bis heute in oder aus ihm heraus leuchten. Heute ist der Tempel als „Affentempel“ bekannt, da sich auf dem gesamten Gelände eine Vielzahl von wenig scheuen Rhesusaffen tummeln. Eine Steintreppe von 365 Stufen führt zum Stupa empor. Flankiert wird sie von Votiv Caityas und Statuen des Buddha Akshobya aus dem 17. Jahrhundert.

Der Stupa selbst wird im 5. Jahrhundert urkundlich erwähnt, soll aber noch deutlich älter sein. Schreine und Goldplaketten für jeden der 5 Dhyani Buddha beenden sich an dem Stupa, einer für jede Himmelsrichtung sowie ein zusätzlicher für das Zentrum. Mehr als 200 Gebetsmühlen umgeben den Stupa. Der vergoldete Stupaturm (harmika) hat auf allen vier Seiten die Augen Buddhas sowie das nepalesische Zeichen für 1, das die Einheit sowie den einen Weg symbolisiert, der zur Erleuchtung führt.

Der quadratische Turm wird von 13 goldenen Schirmen gekrönt, die den stufenweg zur Erleuchtung symbolisieren.Die zwei Tempel im Shikara-Stil sind Anantapur (der Göttin Nil Sarasvati geweiht) und Pratappur (dem Gott Maha Samhar geweiht). Der riesige vergoldete Varja stammt aus dem Jahre 1667 und ruht auf einem Mandala mit umlaufenden tibetischen Tierkreiskalender. Umgeben ist der Stupa von Rasthäusern für Pilger, sowie tibetischen und hinduistischen Tempeln.

Ein wichtiger hinduistischer Tempel ist der Harati Devi Tempel. Er ist einer Göttin geweiht, die gegen Pocken und Kinderkrankheiten schützt. Der Tempel ist sehr populär. Das heutige Bild der Göttin stammt aus dem 19. Jahrhundert, da der König Rana Bahadur Shah die vorherige Abbildungzerstört hat, nachdem seine Frau an Pocken gestorben war. In dem tibetische Kloster Shree Karma Raj Mahavihar steht eine große Buddhastatue, Pilger spenden Lampen aus Yak-Butter

Boudhanath Stupa

Der heutige Stupa wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet. Nach der Ankunft von vielen Flüchtlingen aus Tibet in Folge der chinesischen Besetzung von Tibet im Jahr 1959 hat sich der Stupa und seine unmittelbare Umgebung zu einem wichtigen Zentrum des tibetischen Buddhismus entwickelt.

Der mandalaförmig aufgebaute Stupa hat eine Höhe von 36 Metern und einen Durchmesser von 40 Metern. Auf einem Sockel ruht eine Halbkugel mit vergoldetem Turm (harnika), auf dem ein Schirm mit 13 vergoldeten Stufen steht, der von einem Baldachin gekrönt wird, auf dem sich wiederum eine vergoldete Spirale befindet. Die unteren Ebenen stehen für das Element Erde, die folgenden beiden für das Element Wasser, die 13 Stufen stehen für das Element Feuer, der Baldachin für Luft und die goldene Spirale für den Äther. Wie bei dem Stupa von Swayambhunath schauen in alle vier Himmelsrichtungen die Augen des Buddha, die nepalesische 1 steht für den einen Weg der Erleuchtung. Die neun verschiedenen Ebenen des Stupa repräsentieren zugleich den mythologischen Berg Meru. 108 kleine Figuren des Boddhisatva Avalokiteshvara sind auf dem Sockel der Stupa angebracht, dazu unzählige Gebetsmühlen. Der Stupa ist durch das Erdbeben von 2015 beschädigt worden und wurde am 22. November 2016 neu geweiht. Rund um den Stupa und in seiner Umgebung gibt es eine Vielzahl an Geschäften, Restaurants und gut 45 buddhistische Klöster, darunter das Shechen Kloster von Dilgo Khyentse Rinpoche mit Wandmalereien von Künstlern aus Bhutan.

Kathmandu (Kantipur) Durbar Square

Der Durbar Square in Kathmandu ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes „Tal von Kathmandu“. Der Durbar Square ist ein zentraler Platz mit rund 50 Tempeln und Bauwerken aus der Zeit des 4.-8. Jahrhunderts n.Chr., die zuletzt beim Erdbeben des Jahres 2015 teilweise schwer zerstört wurde und sich im originalgetreuen Wiederaufbau befindet und teilweise bereits wieder aufgebaut worden ist. Im Folgenden stellen wir einige Bauwerke vor, die dort besichtigt werden können:

An der südwestlichen Ecke des Platzes steht das Haus „Kasthamandap“, das an der Kreuzung einer ehemaligen Handelsroute zwischen Indien und Tibet errichtet wurde. Es wurde nach neueren Erkenntnissen bereits im 7. Jahrhundert, vielleicht auch erst im 12. Jahrhundert n. Chr. der Legend nach aus einem einzigen Stamm eines Sal-Baumes erbaut, der Name Kathmandu leitet sich von Kasthamandap ab.

Der Maru Ganesh-Schrein ist eines der bedeutendsten Heiligtümer im ganzen Kathmandu-Tal für den elefantenköpfigen Gott. Vom Shiva-Parvati-Tempel schauen die beiden Götter aus dem Fenster des ersten Stockwerks auf das Treiben auf dem Platz. Der goldene Kopf des Weißen Bhairav, einer zornvollen Erscheinungsform von Shiva, stammt aus dem Jahr 1795 und befindet sich hinter Gittern. Zum Indra-Jatra-Fest ist er frei zu sehen, aus seinem Mund strömt dann Reisbier, das als heilig gilt. Die Säule für König Pratap Malla wurde 1670 errichtet, der Krishna-Tempel 1637. Das Wandbild des Schwarzen Bhairav, ebenfalls eine zornvolle Erscheinungsform von Shiva, ist 5 Meter hoch und befindet sich seit dem 17. Jahrhundert n. Chr. auf dem Durbar Square von Kathmandu, ist jedoch vermutlich deutlich älter. Hier wurden Zeugen befragt und Beamten vereidigt,

weil es heißt, dass von ihm getötet wird, wer in seiner Gegenwart lügt. Der unmittelbar benachbarte Jaganath-Tempel von 1797 hat erotische Schnitzereien in seinen Dachstreben. Der Taleju-Tempel wurde um 1546 errichtet und ist der höchste Tempel im Kathmandutal. Taleju ist eine Erscheinungsform der Durga und war die Schutzgöttin der Malla-Herrscher. Der Tempel darf nicht von Ausländern betreten werden und steht auch den Nepal nur während des Dashain-Festes offen. Der alte Königspalast (Hanuman Dhoka) wurde um 1560 begonnen und mehrfach erweitert. Vor seinem Tor steht eine sehr verehrte Hanuman-Statue aus dem Jahre 1672. In einem der Palast Höfe, dem Nasal Chowk, befinden sich mehrere Statuen, u.a. eine Narsingha-Statue, die Vishnu in einer Mensch-Löwenform zeigt. Im aus dem Jahre 1757 stammenden Kumari Bahal wohnt die „lebende Göttin Kumari“, die sich dort gelegentlich nachmittags an einem der Fenster zeigt. 

Changu Narayan

Übernachten Sie eine Nacht in Nagarkot und beobachten Sie den Sonnenaufgang über dem Nagarkot. Der Himalaya Panoramablick von Langtang bis zum Mt. Everest ist beeindruckend und danach besichtigen Sie den Chang Narayan Tempel.

Der Tempel von Changu Narayan ist der älteste Tempel des Kathmandu-Tals und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe Kathmandu-Tal und ist ein wichtiges Vishnu-Heiligtum. Er wurde bei dem Erdbeben 2015 beschädigt, ist mittlerweile jedoch nach vierjährigen aufwändigen Arbeiten vollständig rekonstruiert.

Changu Narayan liegt auf einem Hügel oberhalb von Bhaktapur (ca. 4 km Fahrstrecke von Bhaktapur). Sehr sehenswert ist das gesamt Ensemble. Den Mittelpunkt bildet der Vishnu-Narayan Tempel, eine zweistöckige Pagode aus der Zeit von 1702. Den Tempel zieren reichhaltige Kupferarbeiten und Holzschnitzereien. Die Schnitzereien an den Dachstreben zeigen die 10 Inkarnationsformen des Vishnu. Das Kultbild in seinem Inneren ist für Nicht-Hindu nicht zugänglich. Auf dem Hof be<nden sich zudem drei weitere, kleinere Tempel, an zwei Schreien werden Krishna und Ganesh verehrt.

Eine Garuda Statue stammt aus dem 5. Jahrhundert (Licchavi-Zeit). Sie zeigt einen knienden Garuda mit einer Schlange um den Hals sowie eine Garuda Narayan Darstellung aus dem 7. Jahrhundert, die einen auf dem Garuda sitzenden Vishnu zeigt. Die Vishnu-Vikranta (Trivikrama Vamana) Statue zeigt Vishnu nach seiner Verwandlung vom Zwerg zum Riesen, wie er mit einem Schritt Erde, Himmel und Weltall umschreitet. Sie stammt

aus dem 8. Jahrhundert. Die Manadeva Säule hat auf ihrer Spitze ein Chakra-Rad. Das Relief
des Vishnu als Narasimha (Mensch-Löwenform) stammt aus der Zeit des 13./14. Jahrhundert.
Eine Stele zeigt die älteste bekannte Inschrift des Kathmandu Tals, in der der Sohn des Herrschers seine Mutter bitte, nach dem Tod seines Vaters von derSelbstverbrennung Abstand zu nehmen.

Durbar Square Bhaktapur

Der Durbar Square Bhaktapur ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes Kathmandu-Tal. Bhaktapur hat vier Plätze, die von besonderem touristischen Interesse sind, den Durbar Square, den Taumadhi Square, den Dattatreya Square und den Pottery Square. Die Gebäude stammen aus der Zeit zwischen dem 13. Und 18. Jahrhundert, wurden in Folge von Erdbeben aber mehrmals rekonstruiert.

Auf dem Durbar Square befinde sich der Königspalast, bekannt als „55 Fenster Palast“ mit holzgeschnitzten Fenstern und Türen. Dort befindet sich auch das Goldene Tor (Sundhoka), das aus vergoldetem Kupfer gefertigt ist und aus dem Jahre 1756 stammt. Unter der Torona befindet sich eine Abbildung der Schutzgöttin der Malla-Dynastie, Taleju. Das Tor bildet den Eingang zur Taleju Tempel Anlage. Im Innenhof ist das königliche Bad, Nag Phokari.

Auf dem Durbar Square befindet sich eine große Glocke, die von Ranajit Malla (1722-1769) errichtet wurde und daneben eine kleinere Bronzeglocke aus dem Jahre 1737 (Bell oft he barking dogs) sowie die Statue von Bhupatindra Malla. Weitere Tempel sind der Steintempel für Vatsala Devi im Shikara Stil (um 1650), der Siddhi Laxmi Tempel sowie weitere Tempel.

Das größte Bauwerk auf dem Taumadhi Platz ist der Nyatapola Tempel aus dem Jahre 1702. Er ist 30 Meter hoch und fünfstöckig. Der Treppenaufgang wird von Figuren bewacht, die aufsteigend von unten nach oben jeweils zehnmal mehr Kräfte haben, als die vorherigen Figuren: ein Ringerpaar, das zehnmal stärker als normale Menschen ist, Elefanten, Löwen, mythologische Greiftiere und zu oberst ein tantrischer Wächtergott. Der Tempel ist der Göttin Siddhi Laxmi geweiht. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Bhairav Tempel. Er ist dreistöckig und stammt aus einer Zeit um 1630, wurde später erweitert und nach dem Erdbeben von 1934 neu errichtet. Das 30 cm große Abbild an der Front zum Taumadhi Platz wird stark verehrt.

Auf dem Dattatreya Platz befindet sich der unter König Yaksha Malla errichtete dreistöckige Dattatreya Tempel. Er zeigt eine seltene Darstellung, eine Statue mit einer Darstellung von Brahma, Vishnu und Shiva. Ein Meisterstück newarischer Holzschnitzerei ist das Pfauenfenster am Pujari Math aus dem 15. Jahrhundert, für das ein Pfau mit ausgebreiteter Federkrone das Gitterfenster bildet.

Bhaktapur hat zwei wichtige Töpferplätze, einer liegt im südlichen teil des Durbar Square, der zweite östlich des Dattatrey Platzes. Man kann hier den Töpfern auf offener Straße bei ihrem Handwerk zuschauen, die zum Trocknen aufgestellten Töpferwaren bestaunen, mit etwas Glück den Brennvorgang sehen und in den umliegenden Geschäften Töpferwaren erstehen.

Durbar Square Patan

Der Durbar Square Patan ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes Kathmandu-Tal. Der Platz ist in zwei Teile geteilt: auf der Westseite befinden sich verschiedene Tempel, die Taleju-Glocke (1737), eine große Garuda-Statue und die Säule des Yoganarendra Malla, gegenüber, auf der Ostseite der dreiteilige Königspalst aus dem 17. Jahrhundert.

Der Königspalast hat drei Innenhöfe, der nördliche Teil, der Keshav Narayan Chowk stammt aus der Zeit zwischen 1674 und 1734. Er beherbergt das sehr sehenswerte kunsthistorische Museum. Die Außenwand hat ein goldenes Fenster, das herausnehmbar ist und in dem sich früher der König gezeigt hat.

Am Eingang zum Mul Chowk stehen die lebensgroßen Bronzestatuen aus dem Jahre 1666 der beiden Flussgöttinnen Ganga und Jamuna auf einer Schildkröte bzw. auf einem Makara. Der dritte Hof, Sudari Chowk, beherbergt eine schöne Brunnenanlage, das alte königliche Bad, Tusha Hiti.

Das Bad wurde durch Leitungssysteme mit dem Wasser aus den Bergen gespeist. In einer kreisrunden Vertiefung sind Nischen und Reliefs mit tantrischen Gottheiten eingelassen. Das Wasser fließt aus dem Maul eines Makara Drachen, auf dem ein Garuda mit einem Vishnu und seiner Gemahlin Lakshmi aus Bronze sitzt.

Dem Königsplatz gegenüber befindet sich ein achteckiger Krishna-Tempel aus Stein sowie ein dreigeschossiger Harishanka-Tempel. Dr älteste Tempel ist der von 1566 stammende Char Narayan („Vier-Vishnu“) Tempel, dessen kunstvolle Schnitzereien Vishnu in seinen verschiedenen Erscheinungsformen zeigen. Der Bala-Gopal Tempel (Krishna in seiner jungendlichen Form) stammt von 1637 und ist nach dem Vorbild islamischer Mogul-Architektur gebaut.

Davor kniet eine große Garuda Statue. Die große, begehbare Brunnenanlage, Mangal Hiti, stammt aus dem 10. Jahrhundert und steht an einer Stelle, an der der für Patan namensgebende „Jungbrunnen“ gestanden haben soll. Der Bhimsen Tempel im Norden des Platzes ist dem „Gott der Händler“ geweiht.

Pashupatinath

Auch Pashupatinath gehört zum UNESCO Kulturerbe Kathmandu – Tal. Es handelt sich um einen größeren Komplex mit einem Hain, verschiedenen Tempeln, Verbrennungsstätten und Unterkünften, der durch den Fluss Bagmati in zwei Teile geteilt wird. Der Bagmati ist als Zufluss des Ganges ein heiliger Fluss.

Das größte und wichtigste Heiligtum der Hindu befindet sich im Nordosten von Kathmandu am Bagmati-Fluss. Die Tempelanlage besteht seit dem 5. Jahrhundert. Verehrt wird Shiva in Form des Herren des Lebens/Herr der Tiere („Pashupati“).

Der pagodenförmige mehrstöckige Haupttempel im Westteil stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist nur für Hindu zugänglich, ein Blick auf den Tempelhof ist vom gegenüberliegenden Ufer jedoch erlaubt und möglich. Um den Haupttempel herum stehen viele weitere kleinere Tempel. Gegenüber dem Haupteigang ist eine Gasse, in der Händler Devotionalien und Wahrsager ihre Dienste anbieten.

Westlich der Bagmati-Brücke befindet sich der Tempel der Göttin Vatsaladevi und der Tempel der Neun Durga-Göttinnen, der Rajarajeshvari-Tempel (1464) und eine Statue des Buddha Shakyamuni aus dem 7. Jahrhundert.

Eine Brücke führt in den Ostteil zum Mrigasthali Hügel und Hain, der Weg hinauf wird flankiert von Schreinen des Pandra Shivalaya Komplexes und dem Ram Mandir, Wohnstätten der Sadhus. Hier leben die Sadhus, Anhänger von Shiva, in orange Gewänder gehüllt oder mit Asche beschmiert und jede Menge Affen. Am oberen Ende der Steintreppe liegt der Vishvarup Mandir, ein Tempel im Mogul- Stil und der Gorakhnath Mandir im Shikara-Stil, vor dem ein goldener Dreizack (Trishula) steht.

Nepals Nationalparks & Wildlife Tours

Makalu Barun Nationalpark:

Der Makalu Barun Nationalpark erhielt 1992 den Status eines Nationalpark. Der Nationalpark ist 150 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 830 Quadratkilometer. Er liegt im Nord-Osten Nepals und reicht von den tropischen Wäldern bis hin zum Makalu (8463 m). Mit Chamlang, Baruntse und Mera Peak liegen weitere bekannte Berge in diesem Nationalpark. Oktober/November und Februar März sowie zur Rhododendronblüte im April sind die besten Reisezeiten. 25 Rhododendronarten und 47 Orchideenarten, Seidelbast, Magnolien und verschiedene Primelarten, Edelweiß und Enziangewächse   finden sich in dem Gebiet. Schneeleoparden, Schwarzbären, Tiger, Rote Panda und Affen leben dort.

Parsa Nationalpark:

Der Parsa Nationalpark erhielt 2017 den Status eines Nationalparks. Er wurde 1984 als Wildlife Reserve errichtet und hat eine Fläche von rund 683 Quadratkilometer und eine Pufferzone von 285 Quadratkilometern.

Er liegt in Süd-Zentral Nepal in der tropischen und subtropischen Tiefebene des Terai. Im Westen grenzt der Chitwan Nationalpark an.

Von Oktober bis Februar ist die beste Reisezeit bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Im März bis Juni wird es sehr heiß (bis zu 43 Grad Celsius) und von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen. Die beste Zeit für Vogelbeobachtungen ist im September, November, Februar und April.

In dem Gebiet leben mehr als 500 verschiedene Vogelarten, u.a. verschiedene Eisvogelarten, Paradiesvögel, Nashornvögel und Drongos. Wilde Elefanten, Bengaltiger, Leoparden, Hyänen, Zibetkatzen, Faultiere, Affen und Schlagen wie die Kobra oder die Pythonschlange können mit etwas Glück auf der Safari beobachtet werden. Es gibt im Nationalpark ein Guesthouse und einen Aussichtsturm zur Vogelbeobachtung.

Langtang Nationalpark:

Der Langtang Nationalpark erhielt 1976 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 1710 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 420 Quadratkilometer. Er liegt in der Zentral-Himalaya-Region von Nepal und geht bis an die Grenze zu Tibet. Drei wichtige Trekkingrouten liegen im Gebiet: Langtang Valley, Helambu und Gosaikunda-See. Wichtige hinduistische Feste finden am Gosaikunda See statt. Herbst (Oktober/November) und April, zur Rhododendronblüte sind die besten Reisezeiten. In dem Gebiet leben Schneeleoparden, Schwarzbären, Rote Panda, Tahr, Moschushirsche und Affen sowie 250 Vogelarten.

Koshi Tappu Wildlife Reserve:

Das Koshi Tappu Wildlife Reserve erhielt 1976 den Schutzstatus. Das Reservat ist 176 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 173 Quadratkilometer. Es liegt im süd-östlichen Terai im Überschwemmungsgebiet des Sapta Koshi Flusses. Oktober bis Januar sind die besten Reisezeiten. Der meiste Regen fällt im Juli, April bis September haben jedoch hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Im Reservat leben 159 wilde Büffel (weltweit gibt es noch rund 4000) mit bis zu 2 m weit ausladenden Hörnern. Über 440 Vogelarten, davon 20 Entenarten, Ibisse und andere Wasser- und Sumpfvögel, 80 Fischarten, Krokodile und Flussdelfine leben hier.

Khaptad Nationalpark:

Der Khaptad Nationalpark erhielt 1984 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 225 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 216 Quadratkilometer. Er liegt im Westen von Nepal und ist der einzige Nationalparkt in der Mittelgebirgsregion des Landes. Der höchste Punkt liegt bei 3200m.

Von März bis Mai und im Oktober/November ist die beste Reisezeit, von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen, die Monate Dezember bis Februar sind sehr kalt. In dem Gebiet gibt es 266 verschiedene Vogelarten, darunter Nepals Nationalvogel, der Glanzfasan, Schmetterlinge, Hirsche, Schwarzbären, Leoparden, Schakale und Affen. Es gibt einen Aussichtsturm für die Vogelbeobachtung.

Chitwan Nationalpark:

Der Chitwan Nationalpark ist der älteste Nationalpark Nepals und erhielt bereits 1973 den Status eines Nationalparks. Bereits 1963 ist hier ein Schutzgebiet für Nashörner eingerichtet worden. Seit 1984 gehört das Gebiet zum UNESO Welterbe. Der Nationalpark ist 950 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 730 Quadratkilometer. Er liegt in Süd-Zentral Nepal in der tropischen und subtropischen Tiefebene des Terai. Im Osten grenzt der Parsa Nationalpark an. Das Gebiet umfasst das Hügelgebiet der Churia Hills (150 bis 800m) und die Überschwemmungszonen mehrerer Flüsse, u.a. des Rapti Flusses. Von Oktober bis Februar ist die beste Reisezeit bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Im März bis Juni wird es sehr heiß (bis zu 43 Grad Celsius) und von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen. Die beste Zeit für Vogelbeobachtungen ist im September, November, Februar und April.

In dem Gebiet leben mehr als 500 verschiedene Vogelarten, 55 Reptilien und Amphibienarten und rund 50 verschiedene Säugetierarten, darunter die seltenen Panzernashörner, wilde Elefanten, Bengaltiger, Antilopenarten, das große asiatische Wildrind Gaur und große Würgeschlangen wie die Python. Es gibt im Nationalpark verschiedenen Resorts.

Bardiya Nationalpark:

Der Bardiya Nationalpark erhielt 1988 den Status eines Nationalparks, ist seit 1976 bereits Schutzgebiet und wurde 1982 auf seine heutige Ausdehnung vergrößtert. Der Nationalpark ist 968 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 327 Quadratkilometer. Er liegt in Süd-West Nepal in der tropischen und subtropischen Tiefebene des Terai. Im Osten grenzt der Banke Nationalpark an. Im Süden gibt es einen grenzübergreifenden Schutzkorridor, den Khata-Korridor, zum Katerniaghat Wildlife Sancutuary in Indien. Das Gebiet umfasst das Überschwemmungsgebiet Karnali, Savanne und Grasland sowie Mischwald. Von Oktober bis Anfang April ist die beste Reisezeit bei moderaten Temperaturen. Im Juni wird es sehr heiß (bis zu 45 Grad Celsius) und von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen. In dem Gebiet gibt es unter anderem Panzernashörner, wilde Elefanten, Bengaltiger, Schlangen und Eidechsen, Krokodile, Sumpfkrokodile und im Karnali Flußdelphine.

Banke Nationalpark:

Der Banke Nationalpark erhielt 2015 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 550 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 343 Quadratkilometer. Er liegt in Süd-Zentral Nepal in der tropischen und subtropischen Tiefebene des Terai. Im Westen grenzt der Bardiya Nationalpark an. Im Süden gibt es einen grenzübergreifenden Schutzkorridor zum Suhelwa Wildlife Sancutuary in Indien. Das Gebiet umfasst Savanne und Grasland, Mischwald und Hügellandschaft. Von Oktober bis Anfang April ist die beste Reisezeit bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Im Juni wird es sehr heiß (bis zu 45 Grad Celsius) und von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen. In dem Gebiet gibt es 124 verschiedene Pflanzenarten, dort leben mehr als 300 verschiedene Vogelarten, 24 Reptilien, 58 Fischarten und 7 Amphibienarten sowie rund 34  verschiedene Säugetierarten, darunter wilde Elefanten, Bengaltiger, Hyänen, Antilopenarten, große Würgeschlangen wie die Python, Krokodile, Schwarzstörche, Nashornvögel und Trappen. Es gibt Lodges am Rande des Parks.

Rara Nationalpark:

Der Rara Nationalpark erhielt 1976 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 106 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 198 Quadratkilometer.

Er liegt im Nord-Westen von Nepal in der Humla-Jumla-Region und ist der kleinste Nationalpark Nepals. Der Rara Nationalpark liegt auf einer Höhe von 2800 bis 4039 m (Chuchemara Peak). Mittelpunkt des Nationalparks ist der Rara See, mit 5 km Länge und 3 km Breite der größte See Nepals. Der Rara See ist 167 m tief. Trekkingrouten verbinden den Rara See mit dem Shey Phoksundo Nationalpark. April/Mai und September/Oktober sind die beste Reisezeit, von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen, die Monate November bis März sind kalt. In dem Gebiet leben Otter, Leoparden, Schakale, Schwarzbären, Rote Panda, Tahr, Hirscharten und Affen sowie 214 Vogelarten.

Mt.Everest/Sagarmatha Nationalpark:

Der Sagarmatha Nationalpark erhielt 1976 den Status eines Nationalparks und gehört seit 1979 zum UNESCO Welterbe. Der Nationalpark ist 1148 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 275 Quadratkilometer. Er liegt in der Khumbu-Region im Nord-Osten Nepals und geht bis an die Grenze zu Tibet. Hier finden sich auf einer Höhe von 2845 m bis 8848 m einige der höchsten Berge Nepals, u.a. den Sagarmatha (Mt. Everest), Lhotse, Nuptse, Cho Oyu, Thamserku, Amadablam und Pumori. Wichtige buddhistische Klöster sind in Tengboche, Thame, Khumjung oder Pangboche. Verschiedene, teilweise sehr populäre Trekkingrouten von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad liegen in dem Gebiet. Herbst und Spätherbst sowie Frühjahr sind die besten Reisezeiten. Schneeleoparden, Roter Panda, Tahr (Himalaya Ziege), Pika (Pfeifhasen) und 118 Vogelarten, darunter der Glanzfasan, leben in dem Gebiet.

Shey-Phoksundo Nationalpark:

Der Shey – Phoksundo Nationalpark erhielt 1984 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 3.555 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 1.350 Quadratkilometer. Er liegt im Nord-Westen von Nepal in der Trans-Himalaya-Region auf einer Höhe von 2.130 bis 6.883 m (Kanjiroba Himal). Der tiefste und zweitgrößte See Nepals liegt in diesem Nationalparkt, der Phoksundo See. In dem Gebiet befinden sich zudem eine Reihe sehr alter Klöster, u.a. die Shey Gompa aus dem 11. Jahrhundert.

Einige Trekkingrouten führen in das Gebiet bis fast an die tibetische grenze hinein, vom Rara-See im Westen und nach Mustang im Osten gibt es Trekkingrouten. März/April und Oktober/November sind die beste Reisezeit, von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen, die Monate Dezember bis Februar sind sehr kalt. In dem Gebiet lebt in den Hochlagen der Schneeleopard. Dort gibt es außerdem Wölfe, Leoparden, Schakale, Schwarzbären, Blauschafe, Gorale,  Tahr, 6 Reptilienarten, 29 Schme

Shivapuri Nationalpark:

Der Shivapuri Nationalpark erhielt 2002 den Status eines Nationalparks. Der Nationalpark ist 159 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 118 Quadratkilometer. Er liegt am nördlichen Rand von Kathmandu und ist rund 12 km vom Zentrum der Stadt entfernt.  In seinem Schutzgebiet liegt mit dem Quellgebiet des Bagmati und Bishumati Flusses die Trinkwasserversorgung von Kathmandu. Herbst und Spätherbst sowie Frühjahr sind die besten Reisezeiten. In dem Gebiet leben 177 Vogelarten mehr als 100 Schmetterlingsarten, Schwarzbären, Leoparden und Wildkatzen sowie Affen. Der Nationalpark hat 129 verschiedene Pilzarten.

Shukla Phanta Nationalpark:

Der Bardiya Nationalpark erhielt 2017 den Status eines Nationalparks und war bereits seit 1976 Schutzgebiet (Wildlife Reserve). Der Nationalpark ist 300 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 243 Quadratkilometer. Er liegt in Süd-West Nepal in der tropischen und subtropischen Tiefebene des Terai.

Von Oktober bis Anfang April ist die beste Reisezeit bei moderaten Temperaturen. Im Juni wird es sehr heiß (bis zu 45 Grad Celsius) und von Juni bis September herrscht Monsun mit schweren Regenfällen. In dem Gebiet gibt es 350 Vogelarten, darunter die Barttrappe und 24 Säugetierarten.

Schutzgebiete Nepals:

Annapurna Conservation Area:

Die Annapurna Conservation Area erhielt 1992 den Schutzstatus. Das Gebiet ist 7629 Quadratkilometer groß. Es liegt in Zentral-Nord Nepal zwischen 790 m und 8091 m Höhe (Annapurna I) und umfasst mehrere Vegetationsstufen von subtropischem Tiefland bis zum alpinen Hochgebirge. Die Annapurna-Umrundung ist eine der klassischen Trekkingrouten im Gebiet, weitere sind der Jomson-Muktinath Trek zu den heiligen Stätten der Hindus in Muktinath, der Manang Trek und der Mustang-Trek ins alte Königreich Mustan, nahe der tibetischen Grenze. Der den Hindu heilige Tilicho See ist einer der höchsten Süßwassersee der Welt.

Im Reservat gibt es 1226 blühende Pflanzenarten, darunter verschiedene Rhododendronarten, 518 Vogelarten, u.a. den Glanzfasan, 105 Säugetierarten, u.a. Schneeleoparden, Moschushirsch und Tahr, 40 Reptilienarten und 23 Amphibienarten.

Api Nampa Conservation Area:

Die Api Nampa Conservation Area erhielt 2010 den Schutzstatus. Das Gebiet ist 1903 Quadratkilometer groß. Es liegt im äußersten Westen Nepals zwischen 539m und 7132 m Höhe und umfasst die Vegetationsstufen vom subtropischen Tiefland bis zur alpinen Vegetation des Himalayas. In der Monsunzeit besteht hohe Luftfeuchtigkeit, Wärme und sehr viel Regen (125 bis 350 mm/24 Stunden). Im Reservat leben u.a. Moschushirsche, Steinböcke, Tahr, Gorale und Blauschafe, Wölfe, Schwarzbären, Schakale und Affen, Schmetterlinge und verschiedene Fasanenarten.

Dhorpatan Hunting Reserve:

Das Dhorpatan Hunting Reserve wurde 1983 eingerichtet und ist das einzige Jagd- und Schutzgebiet Nepals. Erlaubt ist u.a. die Jagd auf Blauschafe. Die Jagd ist nur mit Lizenz möglich. Das Reservat ist 1325 Quadratkilometer groß und liegt im Westen Nepals. Es umfasst die Alpine und Subalpine Vegetationsstufe und liegt zwischen 3000m und 7000m Höhe. Mehr als die Hälfte des Gebietes ist Weideland.

Gaurishankar Conservation Area:

Die Gaurishankar Conservation Area erhielt 2010  en Schutzstatus. Das Gebiet ist 2179 Quadratkilometer groß und liegt zwischen 968 m und 7181 m hoch. Es befindet sich in Nordost Nepal und grenzt im Osten an den Sagarmatha Nationalpark und im Westen an den Langtang Nationalpark. Der größte Teil des Gebietes sind Wald- und Buschland (44,5%). Mehrere Trekkingrouten führen durch das Gebiet (Jiri-Lukla-Trek, Tsho Rolpa Trek, Tashi Labtsa Trek u.a.). Im Reservat gibt es 695 Pflanzenarten, darunter verschiedene Rhododendronarten, 252 Vogelarten, u.a. den Glanzfasan, verschiedene Eulenarten und den Drongo, 71 Säugetierarten, u.a. Schneeleoparden, Roter Panda und Tahr, 27 Reptilienarten, 12 Amphibien und 24 Fischarten.

Kanchenjunga Conservation Area:

Die Kanchenjunga Conservation Area erhielt 1998 den Schutzstatus. Das Gebiet ist 2035 Quadratkilometer groß und liegt im äußersten Nordosten Nepals. Sie ist Teil des Tri-Nationalen Friedensparks, zusammen mit den angrenzenden gebieten in Tibet und Sikkim/Indien. Der größte Teil des Gebietes sind Wälder, Yak-Hochalmen, Gletscher und hohe Berge (8586 m, Kanchenjunga). Es gibt 23 Rhododendronarten, Himalaya-Lärchen, Seidelbast und verschiedene Enzianarten sowie Steinbrechgewächse. 250 Vogelarten leben in dem Gebiet, außerdem Blauschafe und Schneeleoparden.

Koshi Tappu Wildlife Reserve:

Das Koshi Tappu Wildlife Reserve erhielt 1976 den Schutzstatus. Das Reservat ist 176 Quadratkilometer groß, die ihn umgebende Pufferzone („buffer zone“) 173 Quadratkilometer. Es liegt im süd-östlichen Terai im Überschwemmungsgebiet des Sapta Koshi Flusses. Oktober bis Januar sind die besten Reisezeiten. Der meiste Regen fällt im Juli, April bis September haben jedoch hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Im Reservat leben 159 wilde Büffel (weltweit gibt es noch rund 4000) mit bis zu 2 m weit ausladenden Hörnern. Über 440 Vogelarten, davon 20 Entenarten, Ibisse und andere Wasser- und Sumpfvögel, 80 Fischarten, Krokodile und Flussdelfine leben hier.

Krishnasaar Conservation Area:

Die Krishnasaar Conservation Area erhielt 2009 den Schutzstatus. Das Gebiet ist 17 Quadratkilometer groß und liegt im Bardiya Distrikt. Es dient vor allem dem Schutz der Hirschziegenantilope, von der es 1975 nur noch 9 Exemplare

Manaslu Conservation Area:

Die Manaslu Conservation Area erhielt 1989 den Schutzstatus. Das Gebiet ist 1663 Quadratkilometer groß. Es liegt in Zentral-Nord Nepal zwischen 600 m und 8163 m Höhe (Manaslu) und umfasst sechs Vegetationsstufen von tropischem Tiefland bis zum alpinen Hochgebirge. Die Manaslu-Umrundung ist eine der klassischen Trekkingrouten im Gebiet. Im Reservat gibt es 2000 Pflanzenarten, darunter sehr alte Rhododendronwälder, 110 Vogelarten, 33 Säugetierarten, u.a. Schneeleoparden und Blauschafe, 3 Reptilienarten und 11 Schmetterlingsarten.

Schutzgebiete in Nepal:

 Nepal hat verschiedene Schutzgebiete eingerichtet, die sich von West nach Ost erstrecken und sowohl im Norden wie auch im Süden des Landes liegen. Sie umfassen alle Vegetationszonen, vom tropischen Tiefland bis zu den höchsten Bergen des Landes.

Es gibt 12 Nationalparks, jeweils mit umliegenden Pufferzonen („buffer zone“), die in geteilter Verantwortung zwischen Bevölkerung und staatlichen bzw. lokalen Stellen stehen, ein Wildlife Reserve, ein Hunting Reserve und 6 Conservation Areas. Damit sind derzeit gut 23% des Landes geschützt. Zwei seiner Nationalparks gehören zum UNESCO Welterbe.

Von dem Schutz profitieren viele, teilweise seltene Säugetiere wie das Panzernashorn, der Begaltiger, der Schneeleopard und der Rote (oder Kleine) Panda, wilde Elefanten und wilde Büffel, Gorale und die Hirschziegenantilope, Vogelarten wie der Nationalvogel Nepals, der Glanzfasan und andere Fasanenarten, Trappenvögel sowie Sumpfkrokodile und Würgeschlangen. Nepal hat einen großen Reichtum an teilweise endemischen Rhododendron- und Orchideenarten sowie Medizinalpflanzen, der durch die Nationalparks besonderen Schutz genießt.

Die Wirkung Ihrer Wanderung

Die Auswirkungen Ihrer Wanderung in Nepal können tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt in Nepal und auch auf die lokalen Gemeinschaften haben, sowohl im Guten wie auch im Schlechten. Deshalb erfahren Sie hier, wie Sie und wir die positiven Aspekte maximieren und die negativen abmildern können.

Sherpa Reisen wurde nach den Grundsätzen für eine verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus konzipiert und wir tun unser Bestes, um sicherzustellen, dass Sherpa Reisen eine gute Nachricht für die Einheimischen und die Umwelt ist.

Hier einige Beispiele:

Wir verzichten in der Regel auf Inlandsflüge und verwenden zum Transport Fahrzeuge, deren Fahrer wir persönlich kennen. Wir nutzen klein, familiengeführte Hotels oder Lodges. Indem Sherpa Reisen die Menschen vor Ort direkt für Produkte und Dienstleistungen bezahlt, wird deren Verdienst nicht durch zu zahlende Provisionen an vermittelnde Agenturen verringert. Direkte Geschäftsbeziehungen zu den lokalen Teammitgliedern bedeutet zugleich direkte Verantwortung für deren Wohlergehen, einschließlich Ihrer Familien. So stellen wir selbstverständlich sicher, dass unsere Crew über die richtige Ausrüstung verfügt und unsere Träger nicht zu viel tragen müssen.

Wir wählen für unsere Mahlzeiten bevorzugt frische, saisonale Gemüse, die vor Ort angebaut und zubereitet werden, statt solche, die importiert oder von weiter entfernt bezogen werden müssen. Die Mahlzeiten sind regelmäßig vegetarisch. Wir vermeiden es, Brennholz zum Kochen und Heizen zu verwenden. Dies gilt auch für unsere Guides und Träger, wenn wir campen. Wir nehmen unseren Müll mit. Wir sorgen auch dafür, dass Sie keine Plastikflaschen kaufen müssen und bieten überall abgekochtes Wasser oder Tee für Ihre Trinkflasche an.

Wir bieten Ihnen in der Hochsaison Touren abseits der belebtesten Wanderwege und Touren in der Nebensaison an. So erleben Sie Nepal authentisch und ohne Menschenmassen, die Einheimischen haben auch außerhalb der Hochsaison und jenseits der Hauptrouten ein Einkommen.

Wir ermöglichen Ihnen einen direkten Zugang zu der lokalen Bevölkerung. So haben Sie die Möglichkeit, ohne kulturelle Barrieren unmittelbar in die Welt Nepals eintauchen zu können, ohne dabei durch unbedachtes Verhalten Schaden anzurichten.

Liebe Sherpa-Reisende: Der Himalaya leidet unter den Auswirkungen des beschleunigten Klimawandels; Gletscher schmelzen, die Jahreszeiten verschieben sich, die Ernten gehen zurück, der Grundwasserspiegel sinkt – der Klimawandel ist mittlerweile die größte Bedrohung für die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in den Bergen. Wir alle müssen unsere Vorgehensweise ändern, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, das gilt auch während Ihrer Sherpa Reisen-Wanderung.

Hier sind einige Ideen, was Sie tun können: ​

  • Kompensieren Sie Ihre internationalen und inländischen Flüge, Sherpa-Reisen bietet diese Möglichkeit an
  • Nutzen Sie keine Hubschrauber, es sei denn, es liegt ein echter Notfall vor
  • Kaufen Sie einheimische Produkte, die die lokale Wirtschaft und die Menschen vor Ort unterstützen. Es gibt in Nepal zertifizierte Fair- Trade Produkte, mit denen Sie marginalisierte Randgruppen unterstützen können
  • Helfen Sie, Müll, insbesondere Plastik, zu reduzieren, indem Sie auf den Kauf von Plastiktrinkflaschen verzichten und eigene Trinkflaschen verwenden
  • Entsorgen Sie Ihren Müll verantwortungsvoll: nehmen Sie Plastikabfall mit nach Kathmandu und Sondermüll, wie Batterien, zurück nach Hause
  • Verwenden Sie ökologisch abbaubare Reinigungsprodukte (Seife, Zahnpaste, Waschmittel).

Und auch schon vor der Reise können Sie Einiges tun:

  • Mieten Sie Ausrüstungsgegenstände, die Sie nicht mehrmals gebrauchen werden
  • Lassen Sie Ihre alten Ausrüstungsgegenstände reparieren oder aufarbeiten, viele Trekking Ausrüster bieten das mittlerweile an
  • Kaufen Sie Produkte aus Recyclingmaterial.

Emissionen und Abfall sind also kein Grund, nicht nach Nepal zu reisen, wohl aber ein Grund, verantwortungsvoll zu handeln.​ Weitere Möglichkeiten, Nepal aktiv beim Schutz gegen die Folgen des Klimawandels zu unterstützen, finden Sie auf den Webseiten der Nepalhilfe-Bonn (Nepalhilfe-Bonn.com).

Erfolgreiche Erstbesteigung des Beyulkhang

   

Erfolgreiche Erstbesteigung öffnet eine neue Expeditionsroute im Khiraule/Mahakulung Gebiet

Im Herbst 2023 ist einem gemischten Team aus Sherpa und Bergsteigern aus Deutschland die Erstbesteigung des Beyulkhang (früher: Mujang Peak) 5.710 Meter im Expeditionsstil gelungen. Der Berg liegt im Makkalu-Barun Nationalpark in der Gemeinde Mahakulung im Distrikt Solu im Nordosten Nepals. Um 07:00 früh erreichten am 01. November 2023 fünf von acht Teammitgliedern den Gipfel nach sechs Stunden teilweise technisch schwieriger Eis- und Felskletterei vom Highcamp auf 5000 Meter Höhe.

Das Basecamp lag an dem größten der heiligen Mujang Seen in einem Hochtal auf rund 4500 Metern Höhe. Man folgt zunächst ca. eine Stunde dem Weg von Panch Phokari nach Kothe. Im letzten Abschnitt geht es über wegloses Gelände, teils mit Fixseilen gesichert über einige steile Gras- und Felsstufen. Die Gehzeit beträgt rund sieben Stunden von Panch Pokhari. In früherer Zeit war die Gegend um die Mujang Seen Almweide der Sherpa aus Lukla und Umgebung. Sie weideten im Sommer dort ihre Yaks und Schafe. Heute sind die Almen aufgegeben, von den Almhütten stehen nur noch vereinzelte Mauerreste. Nur noch wochenweise sind heute Schafhirten hier unterwegs.

Das Bergsteigerteam, zu dem eine 30köpfige Begleitmannschaft aus Trägern, Köchen und Basecampmanager gehörte, bezog für mehrere Tage Quartier im Basecamp. Die zum Bergsteigerteam gehörenden Mönche hielten in dieser Zeit eine Puja an den heiligen Seen, die Gruppe unternahm Akklimatisationstouren in der Umgebung und nutzte die Zeit zudem, um Fixseile zu verlegen.

Das Highcamp lag gut eine Wegstunde vom Gletscherrand entfernt auf einer Felsstufe und wird über wegloses, teilweise steinschlaggefährdetes, Gelände erreicht.  Der Weg führt vom Basecamp hoch auf eine große Moräne und folgt deren Grat aufwärts. Im letzten Stück wird über loses Gestein Richtung Gletscherrand gequert. Vom Highcamp erfolgte zunächst ein kurzer Abstieg über Felsen zum Gletscherrand. Über Schnee und Eis mit ca. 45 Grad Steilheit verläuft der Aufstieg zu einem Schneesattel, den sieben der acht Teilnehmer in gut zwei Stunden ab Betreten des Gletschers erreichten. Über spaltenreiches Gelände steigt der Weg vom Sattel sanft zu einem Punkt in der Falllinie des Gipfels an. In Steileiskletterei verläuft der Weg von dort auf einen markanten Schneesattel unterhalb des Gipfels. Über eine kleine Eisrinne wird vom obersten Punkt des Schneesattels der Felsaufbau unterhalb des Gipfels erreicht. Mit Felskletterei im Schwierigkeitsgrad 4 + über glatte, teils vereiste Felswände quert der Weg unterhalb des Gipfels zu einer Rinne am südlichen Rand, kehrt dann in die Falllinie des Gipfels zurück und erreicht über loses Gestein und im obersten Teil ein Schneefeld am nördlichen Rand den Gipfel. Für das letzte Stück benötigte die Gruppe zwei Stunden ab Erreichen des oberen Schneesattels.

Der Abstieg erfolgte über die selbe Route in ca. sechs Stunden bis zum Highcamp und weiteren vier Stunden bis zum Basecamp.

Vom Gipfel konnten wir u.a. folgende Berge der näheren und weiteren Umgebung sehen: Naulek Peak, Mera Peak, Everest, Chamlang, Makalu, Kumbhakarna, Kanchenjunga.

Das Wetter war am Morgen des Gipfelaufstiegs wolkenlos mit zunächst nur wenigen Minusgraden im Highcamp. Ab dem ersten Schneesattel war es sehr kalt, ca. Minus 15 Grad, am Gipfel zunehmend bewölkt, windig und ca. Minus 25. Grad kalt.

Die Erstbesteiger waren: Lama Babu Sherpa, Phurba Tenjee Sherpa (beide aus Khiraule/Cherem), Sid Zimmermann(Bonn), Benedikt-Sonam Schulze (Berlin)und Namgel Sherpa (Khiraule/Bonn).

Mit der Besteigung erhielt der Berg einen Namen. Bisher war er auf Karten als Mujang Peak verzeichnet, was allerdings kein eigenständiger Name war, sondern lediglich die Bezeichnung der unterhalb des Berges liegenden Alm. Der jetzige Name „Beyul Khang“ bedeutet „heiliger verborgener Berg“ und spielt auf die in der buddhistischen Tradition bekannten heiligen verborgenen Orte (Beyul) an, in denen Teile der Lehre des Buddhismus aufbewahrt werden, bis die Zeit gekommen ist, in der sie von einem Schatzsucher (Tertön) entdeckt werden.

Die Erstbesteigung soll den Weg für weitere Touren in der bisher nur wenig erschlossenen Gegend ebenen, um einerseits Besuchern einen unverfälschten Eindruck von dem Land und der Kultur der Menschen im Unteren Solukhumbu, abseits der bekannten Touristenpfade, zu vermitteln. Andererseits soll sie den Menschen vor Ort faire Verdienstmöglichkeiten durch einen sanften Tourismus eröffnen. Die Tour wurde dementsprechend auf Bitten der Gemeinde von  Khiraule, dem Ausgangspunkt der Expedition, durchgeführt.

Der White Khabar berichtet über die Erstbesteigung von Namgel und seinem Team.

Video-Beitrag News-Beitrag

24.11.2023 / Köln – Vortrags- und Infoabend Leben im Himalaya | Trekking in den Bergen | Entwicklungshilfe in Solukhumbu | Diverse Infostände

Entdecken Sie Nepal mitten in Köln zusammen mit uns! Zum Einstieg in den Abend
wird uns der in Bonn lebende Namgel Sherpa sein Heimatland näher bringen.
Bilder und Videos illustrieren die Vielfalt des Landes und vom Leben in den Bergen.

Der Verein Nepalhilfe Bonn e.V. wird anschließend Hilfsprojekte zur Entwicklung der
dörflichen Infrastruktur und nachhaltigen Verbesserung der Lebensverhältnisse
vorstellen, die im Solukhumbu, im Osten Nepals durchgeführt und mit der Bevölkerung
weiterentwickelt werden.

An den vielfältigen Infoständen im Foyer können sich alle Gäste über die Projekte,
Reisemöglichkeiten und zum Trekking in Nepal informieren.

In der Pause sind an diversen Infoständen im Foyer nähere Informationen zu diesen
Projekten erhältlich. Außerdem können sich die Gäste über Reisemöglichkeiten und
speziell zum Trekking im Nepal informieren.

Durch das Hauptprogramm des Abends führt Billi Bierling, die seit fast 20 Jahren
für die Himalayan Database arbeitet, dem Archiv, das die 2018 verstorbene
Himalaya-Chronistin Elizabeth Hawley aufgebaut hat. In Kathmandu ist Billi dafür
bekannt, mit ihrem Rad unterwegs zu sein, um sich mit Expeditionsbergsteigern aus
aller Welt zu treffen und über ihre Gipfelbesteigungen zu sprechen. Billi wird ihr Buch
vorstellen und im Vortrag von ihren Erlebnissen aus der Höhenbergsteigerei und den
aktuellen Entwicklungen berichten.

Special:

Billi Bierling
Expeditionsleiterin & Everest-Chronistin Buchvorstellung mit Vortrag: „Ich hab ein Rad in Kathmandu.“

Eintritt frei

Programm:

17:00 Uhr : Einlass
17:30 Uhr : Multivision
Ein Sherpa aus Bad Godesberg berichtet
vom Leben in den Bergen
18:40 Uhr : Vorstellung von Hilfsprojekte im Solukhumbu
20:15 Uhr : Buchvorstellung Billi Bierling

Für das leibliche Wohl an diesem Abend ist gesorgt:

Als Caterer bietet das „Himalayak“ aus Bonn, seines Zeichens
das erste tibetische Restaurant in NRW, landestypische Speisen
aus dem Himalaya wie Momos, Pakoras und Samosas.

Veranstalter:

Kölner Alpenverein in Kooperation
mit Nepalhilfe Bonn e. V.

Ort:

Berufskolleg Humboldtstraße
Standort Perlengraben 101
50676 Köln

Wir sind auf der CARAVAN SALON 2024

Wir sind vom 30.08. – 08.09.2024 auf der Caravan Salon Düsseldorf 2024. Sie ist die Weltleitmesse für mobiles Reisen.

Besuchen Sie uns am Stand Halle 7. / 21B.

Anfahrt Messe Düsseldorf

Weitere Informationen zu Messe

Wir sind auf der CARAVAN SALON 2023

Wir sind vom 26.08. – 03.09.2023 auf der Caravan Salon Düsseldorf 2023. Sie ist die Weltleitmesse für mobiles Reisen.

Besuchen Sie uns am Stand Halle 3 / C05.

Anfahrt Messe Düsseldorf

Weitere Informationen zu Messe

 

29.05.2023 – Jahrestages der Erstbesteigung des Mt. Everest

Liebe Nepalfreunde,

anlässlich des Jahrestages der Erstbesteigung des Mt. Everest am 29. Mai 1953 organisieren die Aktion Solukhumbu Nepalhilfe Bonn , Sherpareisen Bonn und der „ Freundeskreis Nepal- hilfe “ eine Informationsveranstaltung zu Nepal und den Bergen rund um den Mt. Everest.

Die Veranstaltung findet statt am 29.05.2023, 15:00 Uhr im MIGRApolis – Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, Bonn. ROUTENPLANER

Wir zeigen euch aktuelle Bilder über die Natur, Kultur, Religionen und die Menschen des Landes im Himalaya und planen Kurzvorträge zu folgenden Themen:

  • Einführung und Geografie von Nepal (Namgel Sherpa)
  • Everest Erstbesteigung, Bergtouren damals und heute (Namgel und Eva-Maria Schulze)
  • Gesundheitsprojekte (Dr. Fred Prünte)
  • Projekte in der Region des unteren Solukhumbu (Sebastian Kelbling)
  • Kultur und Religion in Nepal (Eva-Maria Schulze)
  • Ingenieure ohne Grenzen e.V. – Energie Photovoltaik Wasserkraft in Nepal (Rudy Kothe)

Anschließend ist Gelegenheit zu Gesprächen bei kleinen kulinarischen Kostproben aus Nepal . Ende der Veranstaltung ist spätestens 18:30 Uhr. Ich freue mich auf Eure Teilnahme.

Herzliche Grüße,
Namgel Sherpa

Save the Date: 24.11.2023 – lebendige Geschichte kommt nach Köln

Wer kennt nicht Namen wie Reinhold Messner, Hans Kammerlander, die Huber Brüder, Gerlinde Kaltenbrunner, Ueli Steck oder Edmund Hillary den Erstbesteiger des Mount Everest. Alle haben eins gemeinsam! Sie alle sind in der Himalayan Database (HDB) verewigt – Was ist die HDB?

Seit 1963 werden in der HDB Besteigungen sogenannter Expeditionsgipfeln in Nepal anhand von Befragungen der Expeditionsleiter dokumentiert. Ins Leben gerufen wurde die HDB von der amerikanischen Journalistin Elizabeth Hawley, die sich über die Jahre zu einer renommierten Grand Dame der Bergsteigerszene entwickelt hatte. Spitze Zungen nannten sie auch „Sherlock Holmes“ des Himalaya, denn mit ihren sehr akribischen Fragen und ihrem Fachwissen konnte sie den ein oder anderen Hochstapler entlarven. Erst wenn Miss Hawley eine Gipfelbesteigung abgesegnet hatte, war auch die Fachwelt überzeugt. Kein namhafter Bergsteiger kam an ihr vorbei. Ein halbes Jahrhundert führte Elizabeth Hawley Buch über Himalaya-Expeditionen. Sie war die inoffizielle Richterin über Erfolg und Misserfolg an den höchsten Gipfeln der Welt. Und dass, obwohl Miss Hawley nie selbst im Hochgebirge unterwegs war.

Jeder kannte ihren alten hellblauen VW-Käfer mit dem sie in Kathmandu unterwegs war, um die Bergsteiger zu treffen. Elizabeth Hawley verstarb 2018 im Alter von 94 Jahren und übergab ihre Arbeit an ihre deutsche Nachfolgerin Billi Bierling, die nun abwechselnd in Garmisch-Partenkirchen und Nepal lebt. Billi Bierling war die dritte deutsche Frau auf dem Mount Everest und die erste deutsche Frau, die den 8516m hohen Lhotse, sowie den Manaslu (8163m) bestiegen hat.

Am 24. November holen wir diese lebendige Geschichte nach Köln. Mehr noch, ihr werdet ein buntes Programm zum Thema Nepal live erleben können. Gleichzeitig wird Billi Bierling aus ihrem aktuellen Buch „Ich hab ein Rad in Kathmandu“ vorlesen. Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei!

Also den 24. November 2023 schon jetzt vormerken, weitere Details erfahrt Ihr frühzeitig auf all unseren Kanälen.

Der Sherpa von Beuel – Der General-Anzeiger Berichtet

Vielen Dank an den General-Anzeiger der am 22.05.2023 über uns berichtet.

Der Sherpa von Beuel

BONN INTERNATIONAL Auf verschlungenen Pfaden verschlug es Namgel Sherpa von Nepal nach Bonn. An der Friedrich-Breuer-Straße betreibt er einen Kunsthandwerksladen. Das Schicksal hielt für ihn viele Wendungen bereit

BEUEL. | Nicht nur, wer das Ladengeschäft von Namgel Sherpa (42) in der Friedrich-Breuer-Straße betritt, atmet den Duft einer fernen Welt ein. Auch, wer auf ihn trifft, stellt schnell fest, dass sein immerwährendes freundliches Lächeln ein Teil von ihm ist, der ihn von seinen meisten Mitmenschen unterscheidet. Man könnte es unerschütterlich nennen, wenn er aus seinem Leben erzählt. „Vielleicht ist es der Buddhist in mir“, sagt er. Es sei seine Lebenseinstellung, vor allem das Positive im Leben wahrzunehmen. „Für alles, was man tut“, sagt er, sei man schließlich selber verantwortlich.

Verantwortung hat Sherpa schon früh in seinem Leben übernehmen müssen: Er war sieben Jahre alt, als sein Vater starb. Da lebte er mit seiner Mutter und drei Geschwistern als Erstgeborener in dem kleinen Bergdorf Khiraule im Distrikt Solukhumbu im Osten von Nepal. „Ich kam in einem Ziegenstall auf die Welt“, sagt er und lacht. Sein Lachen scheint dabei die vermutete Reaktion seines Gegenübers vorwegzunehmen.

Doch für die Menschen in dem fernab der Zivilisation gelegenen Dorf sei das völlig normal gewesen. Das nächste Krankenhaus lag rund 400 Kilometer entfernt in der Hauptstadt Kathmandu. „Mein erstes Auto“, so wird Sherpa später erzählen, „habe ich erst mit fünfzehn Jahren in Kathmandu gesehen.“ In der Hauptstadt des Landes hatte er sich auf die Suche nach dem Bruder seines Vaters begeben, von dem er wusste, dass er als Bergführer Trekkingtouristen zum höchsten Berg der Erde, dem Mount Everest begleitete. „In unserem Dorf kannte jeder jeden“, erinnert er sich an den Tag, als er auch von Kathmandu annahm, dort gleich seinem Onkel zu begegnen. Doch in der Millionenstadt brauchte es drei Tage, um ihn ausfindig zu machen.

Sherpa hatte das Glück, in der Bergeinsamkeit seines 50 Kilometer südlich des Mount Everest gelegenen Dorfes eine Schule besuchen zu können. Der Bergsteiger Edmund Hillary hatte sie dort nach seiner zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay gelungenen Erstbesteigung des Everest (1953) erbauen lassen. „Man muss an dieser Stelle die weitverbreitete Meinung korrigieren“, so Namgel Sherpa, „dass Sherpa ein nepalesisches Wort für Lastenträger ist.“ Er selbst trage den Namen der Volksgruppe der Sherpas, der in Nepal ebenso verbreitet sei, wie der Familienname seiner deutschen Ehefrau Eva-Maria Schulze (60).

Während Sherpa von seiner Familie erzählt, entsteht der kurz irritierende Moment, in dem Sherpa mit Lächeln über seine Tochter Nimi-Aline spricht, die aufgrund eines Hirntumors bereits im Alter von elf Jahren starb. Die Erinnerung an sie scheint für ihn über dem Schmerz ihres frühen Todes zu stehen. Sherpa begegnete seiner heutigen Frau, als er nach dem Weggang aus seinem Dorf für vier Jahre in Kathmandu Politik- und Sozialwissenschaften studierte und sich nebenbei seinen Lebensunterhalt bei der Begleitung von Trekkingtouren verdiente, die sein Onkel 40 Jahre lang für einen deutschen Reiseveranstalter durchführte.

Auf etwa 4000 Metern Höhe lernte Sherpa 1998 Eva-Maria Schulze als Teilnehmerin einer Trekkingtour kennen. 2001 kam ihr gemeinsamer Sohn Benedikt (22) in Bonn zur Welt. Da waren seine Eltern bereits durch den Umzug des Bundeskartellamts, in dem Schulze als Juristin arbeitet, von Berlin aus an den Rhein gezogen. Nach seiner Ankunft in Deutschland hatte Sherpa beim größten Outdoor-Ausrüster Europas eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann abgeschlossen.

Mit den Jahren in Berlin und Bonn war er fünfzehn Jahre lang überwiegend als Fachberater für Globetrotter in Köln tätig. „Das war mein halbes Leben“, sagt er. Dieser Lebensabschnitt endete für ihn 2015 mit dem verheerenden Erdbeben in Nepal, bei dem auf einer Trekkingtour zum Mount Everest auch Sherpas jüngerer Bruder Chimidawa ums Leben kam. „Da habe ich gelernt, nichts mehr in die Zukunft zu verschieben, sondern alles, was einem wichtig erscheint, sofort zu tun“, sagt er. Nach der tödlichen Katastrophe in Nepal habe er etwas für seine Heimat und die Familie tun müssen. Über die Schule seines Sohnes und seine Arbeitskollegen kamen Spenden in Höhe von rund 20.000 Euro zusammen. „Das wollte meine Mutter jedoch nicht annehmen“, sagt Sherpa. Es sei zu viel Geld, habe sie gesagt.

Die Unterstützung kam daraufhin dem Wiederaufbau von seinem Dorf und der Region zugute. Letztlich führte diese Aktion auch zur Gründung der Nepalhilfe Bonn. Der Verein unterstützt heute die Entwicklung der Lebensverhältnisse in der Region Solukhumbu (siehe Infokasten).

„Das war alles nicht mehr nebenbei zu machen“, so Sherpa, der nach 2015 noch ein Jahr lang versucht hatte, als Vertriebler eines Ausrüsters zu arbeiten. Doch schon bald gab er den Posten auf – auch weil das Autofahren nicht „sein Ding“ gewesen sei. In Wien habe er einmal mehr Geld für Strafmandate bezahlen müssen, als er mit seinem Job dort hätte verdienen können. Sherpa lacht wieder.

„Man muss im Leben immer wieder neue Wege gehen“, sagt er. Genau diese neuen Wege organisiert er jetzt auch für die Menschen, die sich mit seinen „Sherpa-Reisen“ in Nepal auf Tour begeben. Während unzählige Bergwandernde inzwischen vor dem Basislager des Mount Everest im Stau stehen, führt Sherpa seine Wanderer durch unberührte Berglandschaften. Zweimal im Jahr ist er jeweils für etwa zwei Monate in Nepal.

Zudem hat er 2019 mit „HimalayaCrafts“ einen Kunsthandwerksladen in Beuel eröffnet, der mit seinem Angebot an „ehrlichen Produkten“ Weberinnen und Kunsthandwerker der Bergregionen unterstützt. Mit seinem Verein und seinen Produkten aus und den Reisen nach Nepal hat Sherpa seit dem katastrophalen Erdbeben in Nepal eine neue und kraftvolle Identität zu seinem Geburtsland gefunden. Überzeugend und mit seinem gewinnenden Lächeln sagt er, mittlerweile in beiden Kulturen gleichermaßen zuhause zu sein.

NEPALHILFE

Experten gesucht

Im Frühjahr 2015 haben verheerende Erdbeben in Nepal zu einer dramatischen Zerstörung der Infrastruktur in weiten Teilen des Landes geführt. Die Katastrophe veranlasste Namgel Sherpa dazu, die deutsch-nepalesische „Aktion Solukhumbu Nepalhilfe Bonn e.V.“ für den Wiederaufbau seiner Heimat ins Leben zu rufen.

Der Verein unterstützt nach der sofortigen Not- und Wiederaufbauhilfe jetzt die Entwicklung der dörflichen Infrastruktur und der Lebensverhältnisse in der Region Solukhumbu. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung werden karitative Maßnahmen vermieden. Stattdessen wird die Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Die Einheimischen beteiligen sich mit mindestens 20 Prozent Eigenbeitrag an den Projekten und bestimmen über deren Inhalte und Umfang mit. Neben Spenden sucht der Verein auch ältere Menschen, die „ein paar Monate“ Zeit haben, wie Namgel Sherpa sagt, um die Menschen vor Ort oder auch den Verein mit ihrer Expertise zu beraten bzw. anzuleiten. Weitere Infos unter www.nepalhilfe-bonn.com. hsf

Die Reisevorbereitung für die Touren im Herbst 2022 laufen

Der Generalanzeiger Bonn berichtet über unseren Verein Aktion Solukhumbu/Nepalhilfe

Der Generalanzeiger Bonn berichtet über unseren Verein Aktion Solukhumbu/Nepalhilfe und über unser Ladenlokal Himalayacraft in Bonn. 

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